Im fünften Auswärtsspiel in Folge führte die Reise für die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen ins Tessin. Dort versuchten die heimstarken Luganesi unter der Regie ihrer Topskorerin Maria Gabriela Da Silva den Baselbieterinnen die erste Saisonniederlage beizufügen.

Doch das Team von Head-Coach war einmal mehr gut vorbereitet und zeigte nach etwas zögerlichem Beginn dieser Partie, wer bislang auch in der Fremde das Sagen hatte und hat. Auf die 8:6-Sm’Aesch-Führung beim ersten technischen Time-Out konnten die Tessinerinnen zwar noch einmal reagieren und lagen ihrerseits mit 10:8 und 13:11 in Front.

Doch jetzt schienen die Sm’Aesch-Angreiferinnen mit Topskorerin Dora Grozer, der Brasilianerin Jessica Ventura und den beiden Mittelblockerinnen Madlaina Matter und Gabi Schottroff keinen Spass mehr zu verstehen und legten eine sensationelle 9-Punkte-Serie aufs Parkett der Palamondo-Halle (13:20!). Der Rest dieses Startsatzes gegen die ziemlich geschockten Gastgeberinnen war dann reine Formsache und die Satzführung wenig später perfekt.

Wieder eine Serie im zweiten Satz

Die Serie von neun Punkten in Folge schien beim Heimteam auch nach dem Seitenwechsel noch extrem präsent zu sein. Anders ist der eingefangene 1:11-Rückstand zu Beginn des zweiten Durchgangs nicht zu erklären. Natürlich spielte der Gast mit der variabel agierenden Passeuse Taylor Tashima äusserst stilsicher, trotzdem hätten auch die Zuschauer etwas mehr Gegenwehr ihrer Mannschaft erwartet.

Quintessenz dieses Blitzstartes war ein Durchmarsch bis zum ersten Satzball beim Spielstand von 24:15 und auch dieser wurde sicher verwertet. Auch im dritten Satz kam nicht ein Mal annähernd das Gefühl auf, dass die Gastgeberinnen noch irgendetwas reissen könnten, denn bis zum zweiten technischen Time-Out war der Rückstand bereits wieder auf acht Punkte angewachsen (8:16).

Dank dem schnellen Ende dieses Spiels im Süden der Schweiz konnte der Tabellenführer Kräfte für das Spitzenspiel vom Sonntag gegen Neuchâtel UC sparen (17.00, Löhrenacker). Dann kommt es nämlich zur grossen Revanche für die Niederlage im Supercup gegen die Waadtländerinnen, die in ihrem Freitags-Heimspiel gegen Kanti Schaffhausen überraschend mit 3:1-Sätzen die Oberhand behielten.