Eishockey NLB

Sharks verlieren Testspiel gegen Strassburg nach Penaltyschiessen

Nach fünf Jahren im Tessin und in der Romandie ist für den ehemaligen Junioren-Nativerteidiger Fabian Stephan der Wechsel zu den Sharks eine Rückkehr in die Deutschschweiz. Im Testspiel gegen Strassburg konnte auch er die Niederlage nicht abwenden.

Mittlerweile wohnt der mit einer Chaux-de-Fonnière verheiratete Abwehrspieler in Delémont. Gestern in Laufen bestritt er gegen Strassburg sein viertes Vorbereitungsspiel im Haien-Dress. Auch dieses Mal kam er in der ersten Linie zum Einsatz. Neben den namhaften Zuzügen im Sturm – Michel Riesen wurde wegen einer Wirbelverschiebung geschont – gehört Stephan zu den wichtigsten Transfers.

Der frühere Klotener Junior spielte während elf Jahren in der NLA und zuletzt für La Chaux-de-Fonds und Red Ice Martigny in der NLB. Man werde halt auch etwas älter und langsamer, gibt Stephan zu, fühlt sich aber gleichermassen privilegiert, als Profi spielen zu können. «Ich freue mich jeden Tag, aufs Eis zu gehen, egal in welcher Liga», so Stephan. Der 32-jährige Bruder des Nationaltorhüters Tobias Stephan möchte mit den Baslern in die Playoffs. Dort, wo es am meisten Spass macht. In einem dreitägigen Trainingslager in Colmar gab es noch etwas mehr Schliff für das Team.

«Wir haben viel auf dem Eis und an unserer Kondition gearbeitet», so Stephan. Sein Eindruck vom Verein und dessen Umfeld ist sehr positiv. «Nun ist es an uns, diesen Leuten etwas zurückzugeben mit einer positiven Saison», so Stephan. Gegen den letztjährigen Tabellenelften der französischen Ligue Magnus war in Laufen zur Saisoneröffnung Feststimmung angesagt. Auf dem Eis gab es aber wenig Geschenke. Die Basler hatten den besseren Start und glichen durch den Kanadier Kyle Greentree verdient aus.

Im Mitteldrittel folgte der Einbruch mit einem Strassburger Doppelschlag, doch dank zwei schnell herausgespielten Toren des 19-jährigen Marco Müller glichen die Sharks kurz vor Schluss noch aus. «Es ist noch Vorbereitung, wir kamen grad vom Trainingslager zurück», sagte Stephan. «Am Schluss war sicher positiv, dass wir noch zurückgefunden haben.» Den letzten Jubel gab es aber bei den Elsässern, als der mittlerweile 41 Jahre alte, ehemalige slowakische Nationalstürmer Jan Pardavy mit seinen auffällig roten Handschuhen im Penaltyschiessen das Siegestor erzielte.

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