Dank dem 4:3-Erfolg nach Penaltyschiessen gegen den HC Thurgau, kommen die Basler Sharks im «Strichkampf» bis auf einen Punkt an das achtklassierte Visp heran. Für die Sharks war die Korrektur nach dem «Betriebsausfall» vom Samstag mit der 1:5-Niederlage in Visp auch fällig.

Schwache Chancenauswertung

Die Basler begannen gegen Thurgau vor den Augen des aus den Ferien zurückgekehrten Präsidenten Matthias Preiswerk druckvoll. Bei der Chancenauswertung hatten sie aber Ladehemmungen. Nicht dem Spielverlauf entsprechend nutzten die Thurgauer so in der 12. Minute ihre erste gefährliche Chance zur Führung. Nach einem Querpass traf ausgerechnet Jorden Gähler, der 20-Jährige mit tibetischen Wurzeln, der von Kloten kommend sein Nationalliga-Debüt gab. Doch die 783 Fans in der St. Jakob-Arena hatten bald auch Grund zum Jubeln.

Im zweiten Überzahlspiel spielte der Kanadier Buck den Puck ideal für Eric Arnold, der nur noch einzuschieben brauchte. Vier Minuten später jubelten die Gastgeber gar in Unterzahl. Nach einem Kurzpass traf Wittwer mit einem Kunstschuss aus dem Handgelenk zur erstmaligen Führung. In der 26. Minute erhöhten die Basler ihren Vorsprung auf 3:1. Wieder hebelte Buck die Thurgauer Unterzahlformation mit einem Pass aus und Matthias Rossi traf.

Von miserablem Zuspiel profitiert

Nach Spielhälfte war aber Schluss mit der heilen Welt der «Sharks». Der Zwei-Tore-Vorsprung war Gift für die Konzentration. Als in der 32. Minute Gian-Andrea Thöny einen Weitschuss Thomas Büssers ins Basler Tor lenkte, keimten bei den Ostschweizern die Hoffnungen. Nur 15 Sekunden später profitierten die Gäste von einem miserablen Fehlzuspiel der Eiheimischen, das Andreas Küng freie Schussbahn zum Ausgleichstreffer gewährte.

Nach dem 3:3 wurde das ruppiger, was den Thurgauern mehr zuzusagen schien. Frelich fielen weden im Schlussdrittel noch währen der Verlängerung weitere Tore. Damit musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen, in welchem die Basler das glücklichere Händchen bewiesen.