Eishockey

Sieg nach Penaltyschiessen: Der EHC Basel bleibt weiter ungeschlagen

Der EHC Basel gewinnt auch das dritte Spiel der Saison. Diesmal nach Penaltyschiessen.

Der EHC Basel gewinnt auch das dritte Spiel der Saison. Diesmal nach Penaltyschiessen.

Gegen einen hartnäckigen, defensiv sehr gut agierendes EHC Seewen gewinnt der EHC Basel auch sein drittes Saisonspiel mit 4:3 nach Penaltyschiessen und verteidigt damit seine Spitzenposition.

Dass gegen den EHC Seewen nicht einfach zu spielen ist, musste Basel in der Vergangenheit einige Male spüren. Hinzu kam, dass an der Bande der Schwyzer mit Albert Malgin der letztjährige Basel-Coach stand. Und dieser hat seine Mannen gut auf die schnellen Basler Offensivleute eingestellt. Die Basler Verteidiger fanden beim Spielaufbau oft keine Anspielstationen in der neutralen Zone, was für viele Abspielfehler bereits im Spielaufbau sorgte.

Zu Beginn der Partie war von diesem Mangel noch wenig zu spüren. In einem munteren Hin- und Herr hatte Basel mehrere Möglichkeiten inklusive Pfostenschuss um bereits früh in Führung zu gehen. Diese folgte in der 9. Minute, als Gröflins Schuss von der blauen Linie über Goalie Rüegger in die Maschen flog. In der Folge schlichen sich mehr und mehr Fehlpässe ein. Insbesondere beim Umschaltspiel wäre mit einer besseren Konzentration mehr drin gelegen als nur ein Tor im Startdrittel.
 

Pech bei zwei Gegentoren

Das Mitteldrittel begann sehr schlecht für Basel. Zunächst erwischte Portmann die Lücke zwischen Haller's Schoner und dem Pfosten und nur 20 Sekunden später wurde Koller vor dem Tor vergessen. Zwei kleine Strafen brachten anschliessend weitere Gefahr vor Torhüter Haller. Wie jedoch bereits in den ersten beiden Spielen funktionierte das Unterzahlspiel auch heute einwandfrei. Eine Sekunde nach Ablauf der letzten Strafe traf Schnellmann nach einem schönen Konterangriff zum Ausgleich. Nun hatte Basel wieder Auftrieb und konnte durch einen Direktschuss von Seiler wieder in Führung gehen. Kurz danach verpasste Gröflin knapp das 4:2.

Im Schlussdrittel war Basel zunächst gewillt die Entscheidung herbeizuführen. Ein paar Minuten lang konnte man Seewen im eigenen Drittel einschnüren, ohne jedoch zum Erfolg zu kommen. Dieser gelang den Gästen durch einen glücklichen Treffer von Noll, als der Puck den Weg von der Bande direkt zu ihm fand. Bis zum Ende der regulären Spielzeit musste Basel nochmals zwei Strafen überstehen.

Hrabec Matchwinner

In der Verlängerung war das Heimteam klar besser, konnte sogar noch fast zwei Minuten mit 4 gegen 3 agieren. Bei den Torschüssen wurde jedoch zu wenig genau gezielt. So musste das Penaltyschiessen entscheiden, wo Hrabec der Einzige war, der traf. Obwohl der EHC an diesem Abend nicht seine beste Leistung abrufen hatte, konnte die Partie gewonnen werden, was ein gutes Zeichen ist. Den Sieg bestätigen können die Basler bereits am nächsten Samstag, 28. September um 17:30 Uhr. Dann findet das nächste Heimspiel gegen den EHC Bülach statt.

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