FC Basel

Silvan Widmer nach dem Sieg gegen Luzern: «Wichtig ist, dass wir alle das gleiche Ziel haben und vorwärts schauen.»

Steht bald wieder in Diensten der Nati: Silvan Widmer.

Steht bald wieder in Diensten der Nati: Silvan Widmer.

FCB-Rechtsverteidiger Silvan Widmer spricht nach dem Spiel gegen Luzern über die Rückkehr der Fans, das Fehlen der Muttenzerkurve, Edon Zhegrova und die Schweizer Nationalmannschaft.

Wie gut tut dieser Sieg?
Silvan Widmer: Sehr gut. Wir wollten die drei Punkte unbedingt in Basel behalten. Es war sicher noch nicht alles perfekt. Aber wir haben die Mehrheit der Zweikämpfe gewonnen, Leidenschaft gezeigt und versucht, die Fans mitzuziehen und ihnen wieder einmal ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Es hat gut angefangen und gut aufgehört. Zwischendrin hat der FCB Luzern zweimal selbst ins Spiel gebracht.
Das stimmt. Luzern hatte aber nur drei Torchancen. Einmal pariert Nikolic gut, zweimal war der Ball drin. Wir hätten am Schluss etwas cleverer spielen und noch ein Tor erzielen müssen. Dann hätten wir nicht bis zum Schluss kämpfen müssen.

Diesmal hat der FCB aber nicht nachgelassen. Was war anders als am Donnerstag?
Diesmal hatten wir nicht so viele Unkonzentriertheiten. Wir haben einen ersten Schritt gemacht und sind auf dem richtigen Weg.

Vor Ihnen hat Edon Zhegrova brilliert. Wie sieht das aus Ihrer Perspektive aus, wenn er zum Dribbling ansetzt?
Er ist schon jetzt ein toller Spieler. Seine Dribblings sind einzigartig in der Schweiz. Aber er kann noch viel lernen. Ab und zu ein Pass mehr wäre gut für uns Mitspieler. Aber wir sind froh, dass er bei uns spielt. Er wird uns noch viel helfen.

Wie haben Sie die Rückkehr der Zuschauer erlebt?
Fantastisch. Die Fans helfen uns extrem, egal ob es 9000 oder 25000 sind. Wir spüren, dass sie für uns da sind. Das hat uns sehr gut getan.

Die Muttenzerkurve fehlte. Wie schade war das?
Wir haben sie auf dem Weg zum Stadion gesehen, als sie für den Bus Spalier gestanden sind. Sie sind für uns da. Das haben wir im Bus gespürt. Wichtig ist, dass wir alle das gleiche Ziel haben und vorwärts schauen.

Sie rücken jetzt zur Nati ein. Freut Sie das oder wäre eine Pause in diesen Zeiten jetzt besser?
Ich freue mich extrem und bin stolz. Zwar gibt es auch in der Nati immer wieder Verletzte, weil wir sehr viele Spiele haben. Aber ich freue mich auf die zehn Tage und hoffe auf ein paar Minuten Einsatzzeit.

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