«Mo hat gezeigt, warum er für uns so wertvoll ist», sagt Raphael Wicky nach dem Spiel des FCB gegen St. Gallen am Sonntag. Grund dafür sind die drei Assists und das Tor, welche der Norweger beim 4:2 beisteuert. Es ist ein überragendes Spiel vom ihm. Aber es ist nicht nur die jüngste Leistung, die Wicky zu dieser Aussage verleitet. Elyounoussi ist zentral in der Basler Offensive.

27 Skorerpunkte hat er bereits auf dem Konto. Das sind jetzt bereits 4 mehr als in seiner ersten Saison beim FCB. Und so gut, wie er in Form ist, wird noch der eine oder andere Punkt dazukommen in den drei verbleibenden Spielen.

Elyounoussi ist ein Punktegarant

Die ganze Mannschaft wird hoffen, dass ihm das gelingt. Denn: der 23-Jährige ist ein Punktegarant. Skort er, punktet der FCB. Mit einer Ausnahme: Im Champions-League-Heimspiel gegen ZSKA Moskau konnte auch sein Assist nichts an der Niederlage ändern. Sonst aber ist Elyounoussis Statistik unglaublich stark: In 18 Spielen hat er seine Skorerpunkte gesammelt, 15 davon hat der FCB am Ende gewonnen, bei nur zwei Spielen resultierte am Ende nur ein Unentschieden.

Noch deutlicher aber, wie wichtig Elyounoussis Formkurve für den Erfolg der ganzen Mannschaft ist, zeigte die Zeit, in welcher der Norweger eine Formbaisse aufwies – also nach der Winterpause. Wie er unlängst zugab, fühlte er sich dort müde und das Selbstvertrauen war angekratzt.

Die Mannschaft leidet mit ihm

Mit ihm ausser Form rutschte der FCB in die zweite Krise der Saison. Die drei kapitalen Niederlagen gegen Lugano, St. Gallen und Luzern im Frühling sowie das Aus im Cup-Halbfinal datieren aus dieser Phase, in der er in sieben Spielen gerade einmal einen Assist verbuchen konnte.

Und auch die Krise im Herbst korrelierte mit Elyounoussis Form. Bei den Pleiten gegen Lausanne und St. Gallen im Herbst spielte er nur kurz (Lausanne) oder fehlte krank (St. Gallen.). Hätte Wicky nicht schon gewusst, wie wertvoll Elyounoussi ist, hätte es ihm spätestens die Statistik verraten.