Volleaball
Sm’Aesch Pfeffingen mit perfektem Wochenende dank zwei Siegen pber Düdingen

Mit zwei grandiosen 3:0-Siegen gegen Volley Düdingen zieht Sm’Aesch Pfeffingen in die Final-Playoffs gegen Volero Zürich ein. Die Spiele waren dabei tolle Volleyballkost.

Paul Ulli
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Sm'Aesch Pfeffingen

Sm'Aesch Pfeffingen

Martin Toengi

Nach dem klaren 3:0-Sieg im zweiten Playoff-Halbfinal vom Samstagabend gegen Düdingen ging das Heimteam als Favorit in diese alles entscheidende Partie um den Einzug in die Finalpartien gegen Serienmeister Volero Zürich.

Schon in den beiden ersten Playoff-Spielen gegen die Fribourgerinnen hatte die Mannschaft um Capitaine und Passeuse Tess von Piekartz die beiden ersten Sätze gewonnen. Im Auswärtsspiel schenkte man dann aber diesen Vorteil weg und verlor die Partie noch im Tie-Break.

Dieses Szenario hätte sich am Samstagabend beinahe wiederholt, denn die Gäste lagen nach einem 0:2-Satzrückstand im dritten Satz mit 22:18 in Führung. Doch die Sm’Aesch-Spielerinnen liessen sich nicht beirren, glichen das Skore bis zum 23:23 aus und hatten in der Folge drei Matchbälle. Doch erst der Vierte zum 31:29 konnte von Jazmine White im gegnerischen Feld untergebracht werden und führte danach zum kollektiven Siegesjubel.

Auch im dritten Spiel tolle Volleyballkost

Nur 24 Stunden später kam es deshalb zur «Belle» zwischen dem Zweit- und Drittplatzierten der Qualifikation. Und dort zeigte das Heimteam gleich was heute Sache ist. Vom 6:1 bis zum 16:8 beim zweiten technischen Time-Out war Sm’Aesch Pfeffingen Herr, respektive Frau auf dem Platz.

Guter Service, ausgezeichnete Blockarbeit und ein äusserst variables Angriffspiel, eingeleitet von Passeuse Tess von Piekartz und abgeschlossen von Topskorerin Maja Storck oder Nicole Walch, waren wegweisend für den Satzgewinn. Es war dann auch wenig später die US-Amerikanerin Walch, die den ersten Satzball souverän im gegnerischen Feld unterbrachte.

Es war also ein Start nach Mass für das Team von Head-Coach Andreas Vollmer der gestern nach der gewonnenen Partie deutlich sagte: «Wir leben noch!» Auch im zweiten Durchgang powerte Sm’Aesch gegen die Power Cats aus Düdingen weiter und lag beim ersten technischen Time-Out bereits wieder mit 8:3 voraus.

Und die Service-Serie von Madlaina Matter dauerte noch bis zum 11:3, was schon die halbe Miete zur 2:0-Satzführung bedeuten sollte. Denn auch in der Folge liessen die Gastgeberinnen nicht nach. Ganz im Gegenteil. Mit begeisterndem Spiel zermürbten sie die Fribourgerinnen immer mehr und es war dann die gross aufspielende Storck, welche den ersten Satzball zum klaren 25:10 verwertete.

Schaulaufen im dritten Satz

Der Rest dieser letztlich sehr einseitigen Volleyball-Partie war dann ein Schaulaufen der Baselbieterinnen, die ihr treues und lautstarkes Publikum mit herrlichen Spielzügen und tollem kämpferischem Engagement begeisterten.

Jazmine White und auch Routinier Anu Ennok machten zum Teil herrliche Punkte und wenn einmal ein Angriff von Düdingen Topskorerin Danielle Harbin am guten Sm’Aesch-Block vorbeikam, war Libera Anna Pogany immer zur Stelle.

Nachdem es beim zweiten technischen Time-Out wiederum 16:7 zu Gunsten des Heimteams stand, konnten die Champagner-Flaschen im VIP-Bereich langsam geöffnet werden. Es war dann Eigengewächs Matter, welche den zweiten Matchball zum Finaleinzug verwertete und in der Halle für kollektiven Jubel sorgte.

«Wir haben von Anfang an enormen Druck gemacht und dem Gegner keine Luft zum atmen gelassen. Jetzt freuen wir uns auf die Finalspiele gegen Volero, wo wir nochmals so richtig powern wollen» sagte Storck unter Umarmungen von Fans und Teamkolleginnen.

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