Volleyball
Sm‘Aesch-Pfeffingen spielt um Rang 3 - Franches-Montagnes gegen Köniz wird nicht wiederholt

Die Rekursinstanz von Swiss Volley hat eine Einsprache von Köniz und Sm‘Aesch-Pfeffingen gegen die Verfügung der Meisterschaftskommission, dass das NLA-Spiel der Frauen zwischen Franches-Montagnes und Köniz wiederholt werden muss, gutgeheissen.

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Sm‘Aesch-Pfeffingen kann den dritten Rang noch erreichen.

Sm‘Aesch-Pfeffingen kann den dritten Rang noch erreichen.

Roland Schmid

Damit erlangt der ursprüngliche 3:1-Erfolg der Bernerinnen wieder seine Gültigkeit. In der Schlusstabelle verbleibt Franches-Montagnes damit auf Platz 5; die Best-of-3-Serie um Platz 3 bestreiten ab Ostermontag Neuchâtel UC (3.) und Sm‘Aesch-Pfeffingen (4.). Franches-Montagnes hat allerdings noch die Möglichkeit, den Entscheid der Rekurskommission innerhalb von fünf Tagen an das Internationale Sportgericht in Lausanne (CAS) weiterzuziehen.

Der Ursprung des juristischen Hin und Hers liegt bei einem falschen Eintrag auf dem Matchblatt, den der Spielsekretär am 12. März im vierten Satz der Partie zwischen Franches-Montagnes und Köniz begangen hat. Der von den Schiedsrichtern unbemerkte Fehler führte unter anderem zu einem Durcheinander bei der Rotation der Spielerinnen auf dem Feld. Das Heimteam legte schliesslich gegen die Spielwertung Protest ein.

Nachdem die Meisterschaftskommission zuerst eine Wiederholung der Partie beschlossen hatte, begründete nun die Rekursinstanz ihren Entscheid damit, dass Spielstand und Rotationsfehler in der Kompetenz des Schiedsrichters liegen und dieser damals einen Tatsachenentscheid gefällt habe. Zudem seien die Video- und TV-Aufnahmen, aufgrund derer der richtige Sachverhalt nachträglich erst hatte rekonstruiert werden können, den Schiedsrichtern nicht zur Verfügung gestanden.