Volleyball

Sm'Aesch geht mit einer Pleite in die Weihnachtsferien

Sm'Aesch Pfeffingen hatte im letzten Spiel des Jahres im Tessin keine Chance. (Archivbild)

Sm'Aesch Pfeffingen hatte im letzten Spiel des Jahres im Tessin keine Chance. (Archivbild)

Ein ausgelaugtes Sm’Aesch Pfeffingen verliert das letzte Meisterschaftsspiel des Jahres gegen Volley Lugano klar mit 0:3-Sätzen.

Nach der abenteuerlichen, aber erfolgreichen Europa-Cup-Reise nach Sofia hiess das Reiseziel des kleinen Sm’Aesch Pfeffingen-Trupps am Samstag Lugano. Im Tessin wartete auf die Baselbieterinnen bei den heimstarken Luganesi eine heikle Aufgabe. Dies bestätigte sich bereits im Startsatz. Das Heimteam war gewillt, den Europa-Cup-Heldinnen ein Bein zu stellen. Mit einer starken Dana Schmit am Pass und der ebenso stark angreifenden Tschechin Marie Kozubikova erarbeiteten sich die Tessinerinnen einen 17:12-Vorsprung. Diese Hypothek wog für Sm’Aesch Pfeffingen zu schwer, sodass der erste Satz klar mit 25:17 an Lugano ging.

Nach diesem unerwarteten Satzverlust brachte Sm’Aesch Pfeffingen-Trainer Andreas Vollmer am Mittelblock Jazmine White für Capitaine Madlaina Matter und Livia Zaugg für die Österreicherin Monika Chrtianska. Doch trotz einem zwischenzeitlichen 9:9 waren es erneut die Gastgeberinnen, die wie schon im ersten Satz mit 17:12 vorentscheidend vorlegten. Nicht nur in dieser Phase zeigte sich beim Tabellenführer eine gewisse geistige und körperliche Müdigkeit von der Reise nach Sofia. Da auch Megan Cyr am Zuspiel nicht ihren besten Tag erwischte und Trainer Vollmer auf Grund der verletzungsbedingten Abwesenheit von Nachwuchspasseuse Annalea Mäder keine Alternative hatte, ging auch dieser Durchgang an das kämpferisch agierende Lugano.

Schottroff mit Verletzung ausgeschieden

Im dritten Satz bestätigte sich die These, dass wenn es einmal nicht läuft, gleich alles zusammenkommt. Bei einem Block landete die erst von einer Rückenverletzung genesene Gabi Schottroff auf dem Fuss von Cyr, knickte unglücklich um und musste ins Spital gebracht werden (7:1 für Lugano). Dieses Unglück sorgte bei den Gästen zwar für eine Trotzreaktion, worauf sie sich bis zum zweiten technischen Time-Out nochmals bis auf 14:16 heranarbeiteten. Die Aufholjagd kam aber zu spät, denn das gut aufspielende Heimteam liess sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und schickte den klaren Favoriten ohne Punkte und Satzgewinn nach Hause.     

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