Zwar liess das Heimteam zu Beginn kaum Zweifel über den Ausgang dieser Partie gegen den punktelosen Tabellenletzten aufkommen. Es waren vor allem Lucija Mlinar und Topskorerin Laura Künzler, welche von Beginn an mächtig Druck machten. Bei den Gästen konnten in dieser Phase nur gerade die Lutz-Sisters und Topskorerin Leslie Betz einigermassen Paroli bieten.

Nach dem 25:13 gönnte sich Sm’Aesch im zweiten Satz eine Auszeit, welche die Gäste umgehend nutzten. Nun merkte man dem Heimteam die lange Wettkampfpause an. Den letzten Ernstkampf hatten die Baselbieterinnen am 21. Dezember bestritten. Vor allem bei den Zuspielen von Jovana Gogic haperte es beträchtlich. Kam noch hinzu, dass die Angriffsbemühungen von Capitaine Kerley Becker und Gergana Dimitrova mehrheitlich im Aus landeten. Beim Spielstand von 13:16 brachte Head-Coach Timo Lippuner die erst 16-jährige Maja Storck ins Spiel. Trotz der damit verbundenen Steigerung kamen die Toggenburgerinnen zum ersten, abgewehrten Satzball (21:24). In diesem Moment zog Lippuner sein nächstes Ass aus dem Ärmel und schickte Madlaina Matter (18) zum Service. Die Mittelangreiferin drehte mit einer Aufschlagserie den schon verloren geglaubten Satz noch zugunsten ihres Teams.

Wieder eine Aufholjagd

Auch im dritten Satz kamen die klaren Favoritinnen nie richtig auf Touren und lagen erneut scheinbar entscheidend mit 16:20 im Hintertreffen. Und es war wieder eine Service-Serie (7 Punkte in Folge), diesmal von Zuspielerin Jovana Gogic, welche die Niederlage der kämpferischen Ostschweizerinnen besiegelte. «Nein, schön war es nicht.

Nach gewonnenem ersten Satz haben sich meine Spielerinnen dem Niveau des Gegners angepasst und diesen aufgebaut. So etwas ist ein Spiel mit dem Feuer, welches diesmal noch gut ausgegangen ist», sagte nach dem Spiel Coach Lippuner. Bereits heute stehen die Spielerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen wieder im Einsatz. Im Viertelfinal des Schweizer Cups spielen sie auswärts beim FC Luzern.