Volleyball

Sm'Aesch hat einen neuen Geschäftsführer: Das hat der junge Mann vor

Fabio Back: "Ich habe nichts zu verlieren."

Fabio Back: "Ich habe nichts zu verlieren."

Mit Fabio Back wird ein 24-Jähriger neuer Geschäftsführer von Sm’Aesch Pfeffingen. Seine positive Art soll abfärben.

Fabio Back staunt nicht schlecht, als er eine Whatsapp-Nachricht von Esther Keller, Co-Präsidentin von Sm’Aesch Pfeffingen, erhält. Darin bittet sie um ein Telefonat. Kurz danach teilte Keller dem 24-Jährigen mit, dass Sm’Aesch ab nächster Saison einen neuen Geschäftsführer sucht. Es soll jemand sein, der frischen Wind in den Klub bringt und mit Herz für den Sport agiert. Das Angebot, als Geschäftsführer ab nächster Saison zu übernehmen, überrascht Back, doch er denkt sich: «Ich habe nichts zu verlieren.»

Fabio Back spielt schon seit seinem fünften Lebensjahr Volleyball und spielt aktuell bei Allschwil in der höchsten regionalen Liga. Er schätzt vor allem die Freude und den sozialen Aspekt im Volleyball. «Bei jedem Punkt kann man Glücksgefühle haben. Und beim Spitzensport kann das weitergegeben werden. In der ganzen Region können so Freude und Emotion geboten werden», sagt der junge Basler und strahlt.

Der Wunsch nach einer langfristigen Basis

Nach der Ausgliederung der Leistungssportteams in eine GmbH vor fünf Jahren, gab es 2019 einen Führungswechsel. Seither führt das Co-Präsidium aus Esther Keller und Matthias Preiswerk den Verein zusammen mit Alexandra Böhm als Geschäftsführerin. Gemeinsam wurde ein Dreijahresplan festgelegt. Das Ziel dabei war es, den Klub so zu professionalisieren, damit er dann auch für andere übergebbar wäre. Das geht nur mit einer guten Basis und die soll Fabio Back jetzt schaffen.

Bis Ende Saison soll er die Aufgaben von Alexandra Böhm übernehmen. Diese tritt im Mai aus familiären Gründen zurück. Dann agiert Back alleine. Er will den Fokus auf das Image des Vereins legen: «Es sollen gute Vibes verbreitet werden.» Auch soll die Zusammenarbeit mit anderen regionalen Vereinen gestärkt werden, um den Nachwuchs zu fördern. Die bestehenden Kontakte zwischen den Klubs sollen mit frischen Augen betrachtet werden, um den besten Weg einzuschlagen.

Fabio Back fiel Esther Keller im Zusammenhang mit dem Crowdfunding für die Beachhalle positiv auf. «Mit seinem Engagement und seiner Sensibilität wird er eine gute Balance zwischen bewährten Strukturen und neuen Impulsen finden. Seine Fähigkeiten in der Kommunikation werden ihm natürlich dabei helfen», sagt Keller, für die Back «erste Wahl» war. Jetzt blicken beide den zukünftigen Aufgaben mit grossen Enthusiasmus und mit grosser Freude entgegen.

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