Volleyball

Sm’Aesch lässt Neuchâtel im Spitzenkampf keine Chance

Im Vergleich der beiden Topteams der höchsten Schweizer Liga besiegt Sm’Aesch Pfeffingen den amtierenden Schweizer Meister sicher mit 3:0 und gewinnt damit die Qualifikation.

Und wieder einmal stand das ewige Duell der beiden meistgenannten Titelkandidaten auf dem Spielplan. Es war dies auch zugleich der letzte Durchgang der Qualifikationsrunde, wo es um die Positionen für die anstehenden Playoffs ging. Für Sm’Aesch Pfeffingen standen die Vorzeichen nicht unbedingt gut. Ohne Mittelblockerin Gabi Schottroff, ohne die seit dem Europacup-Spiel gegen Aachen ebenfalls verletzte letztjährige Topskorerin Dora Grozer und der noch nicht spielberechtigten US-Neuverpflichtung Tarah Wylie schien die Aufgabe gegen das die letzten fünf Direktbegegnungen für sich entschieden habende Neuchâtel fast unlösbar.

Doch die übrig gebliebenen Sm’Aesch-Akteurinnen liessen sich von Beginn an nicht beirren und legten los wie die Feuerwehr. Vor allem Taylor Fricano und Jazmine White zeigten ihr bestes Volleyball und punkteten über ein 10:4 zum 20:14 bis zum letztlich absolut verdienten Satzgewinn. Doch ein ganz anderer Aspekt trug ebenfalls zur Führung bei. Eine unglaubliche Effizienz in der Blockarbeit, wo sich Capitaine Madlaina Matter und auch Livia Zaugg Bestnoten verdienten.

NUC zeigt Reaktion, Sm’Aesch kontert

Nach dem Rückstand zeigte der Schweizer Meister mit seinen vier Amerikanerinnen eine heftige Reaktion und lag dank Punkten ihrer aktuellen Topskorerin Kyra Holt zwischenzeitlich mit zwei Punkten in Front (10:12). Doch das Heimteam blockte weiter ausgezeichnet und holte sich die Führung bis zum zweiten technischen Time-Out zurück (16:14). Da auch der Service und die Annahme bei den Baselbieterinnen gut funktionierte gewann das Team von Head-Coach Andreas Vollmer mit einigen schönen Punkten von Luisa Schirmer auch den zweiten Satz.

Von dieser Zweisatzführung liess sich auch das Aescher Publikum mitreissen und feuerte seine Lieblinge in der Folge lautstark an. Das Duell auf Augenhöhe fand auch im dritten Satz seine Fortsetzung und die Zuschauer durften sich über tollen Volleyballsport freuen. Nach dem 19:14 im dritten Durchgang liessen sich die Gastgeberinnen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und verwerteten dank einem Block von White gleich den ersten Matchball und holten sich die drei Punkte dank einer überzeugenden Leistung die für Platz Eins notwendigen drei Punkte. Völlig verschwitzt, aber glücklich strahlend liess sich nach dem Sieg auch Schirmer feiern:» Wir haben in dieser Woche viele negative Sachen angesprochen und wollten es heute besser oder richtig machen. Wir waren mental bereit, haben mit viel Teamwork gekämpft, wenig Fehler gemacht und damit unser Ziel den Qualifikationssieg erreicht.»   

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