Volleyball

Sm'Aesch lässt Schaffhausen keine Chance und reist zuversichtlich nach Bulgarien

Jubel bei Sm'Aesch: Die Baselbieterinnen gewinnen erneut. (Archivbild)

Jubel bei Sm'Aesch: Die Baselbieterinnen gewinnen erneut. (Archivbild)

Sm’Aesch Pfeffingen besiegt im letzten Heimspiel vor der Feiertagspause Kanti Schaffhausen mit 3:0-Sätzen und reist mit viel Selbstvertrauen zum Europa-Cup-Rückspiel nach Bulgarien.

Das Team von Head-Coach Andreas Vollmer war gewarnt und tat gut daran von Beginn weg konzentriert und fokussiert in dieses Spiel gegen den Viertplatzierten Kanti Schaffhausen zu gehen. Die Munotstädterinnen hatten nämlich mit ihrem 3:1-Sieg gegen den amtierenden Schweizer Meister Neuchâtel UC für Aufsehen gesorgt.

Und dass dieser Erfolg nicht von ungefähr kam, bewies das Team von Trainer Nicki Neubauer bereits im Startsatz, wo keine der beiden Mannschaften jemals mit mehr als vier Punkten in Führung gehen konnte und das Heimteam am Schluss in der kleinen Satzverlängerung mit 27:25 knapp das bessere Ende für sich behalten konnte. Auch im zweiten Satz liessen die mit der stark spielenden Passeuse Irina Kemmsies und der jungen Schweizer Nationalspielerin Korina Perkovac angetretenen Schaffhauserinnen nicht nach und machten Capitaine Madlaina Matter und ihren Teamkolleginnen das Leben schwer.

Durch die Mitte zum Erfolg im zweiten Satz

Doch beim Spielstand von 7:7 drehten Sm’Aesch Pfeffingen-Topskorerin Taylor Fricano und Dora Grozer auf und die gut servierende Livia Zaugg brachte eine Achter-Service-Serie zum 15:8 durch. Jetzt liess das Heimteam mit einer variabel zuspielenden Megan Cyr nicht mehr locker.

In der Mitte punkteten Matter und Geburtstagskind Jazmine White jetzt fast nach Belieben und wenn es dann mal nicht auf Anhieb klappte, war die eine grossartige Partie zeigende Japanerin An Saita immer zur Stelle und rettete scheinbar schon verlorene Bälle. Das Fazit dieses zweiten Durchgangs auf dem Resultatboard war trotz weiterhin vehementer Gegenwehr der Gäste relativ deutlich: 25:20 und die 2:0-Satzführung für den aktuellen Leader.

Guter Volleyballsport auch im dritten Satz

Im dritten Durchgang zeigten die beiden Equipen einige schöne und vor allem auch lange Spielzüge, welche in der Mehrheit aber auch zu Gunsten des Favoriten ausgingen. Es war in dieser Phase vor allem Sm’Aesch Pfeffingen-«Urgestein» Matter, die vor Spielfreude nur so strotzte und einige wichtige Punkte verbuchen konnte. Nach dem zweiten technischen Time-Out (16:14) blies das Heimteam zum Endspurt und es war Fricano, die mit einem erfolgreichen Block den ersten Matchball im gegnerischen Feld unterbrachte.

Libera Saita strahlte nach dem Spiel wie die japanische Sonne und war verständlicherweise mit ihrer Leistung sehr zufrieden und sagte in holprigem Englisch:» Ich konnte heute dem Team einige Male helfen, indem ich eigentlich gute Bälle der Gegnerinnen noch retten konnte.»

Traktor ohne Punkte in Jona

Keine Punkte gab es für Aufsteiger Traktor Basel in der Nationalliga A der Männer beim Gastspiel am Zürichsee. Nach gutem Beginn und einem zwischenzeitlichen 7:7 baute die Mannschaft von Trainer Daniel Rocamora ab und musste den Satz mit 20:25 dem Gegner überlassen.

Auch im zweiten Durchgang blieben die Basler bis zum 13:13 auf Augenhöhe, ehe auch dieser Satz an Volley Jona ging. Der dritte Satz war dann von Beginn an eine klare Sache zu Gunsten des Heimteams, sodass die Joner ihren Gegner ohne Satzgewinn nach Hause schickten.  

Sm’Aesch Pfeffingen - Kanti Schaffhausen 3:0

Sätze: 27:25, 25:20, 25:17

Löhrenacker. – 400 Zuschauer. – SR Zindel/Rüegg

Sm’Aesch Pfeffingen: Zaugg, Fricano, Matter, Saita (Libera), Grozer, White, Cyr; Maeder, Chrtianska, Schirmer, Schottroff.

Kanti Schaffhausen: Perkovac, Kemmsies, Leweling, Payne, Holaskova, Smiljkovic, Lohmann (Libera); Wagner, Pavlovic, Suriano, Guyer.

Bemerkungen: Sm’Aesch Pfeffingen ohne Saladin (1. Liga-Mannschaft). Kanti Schaffhausen ohne Unternährer (verletzt).

TSV Jona Volley – Traktor Basel 3:0

Sätze: 25:20, 25:19, 25:18

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