Das mit Spannung erwartete Duell dieser beiden Teams wurde zum erwartet harten Kampf. Volero-Verfolger Sm’Aesch Pfeffingen überzeugte im Startsatz vor allem mit variablem Angriffsspiel und einer guten Blockarbeit.

Zudem hatte Trainer Lippuner beim Spielstand von 19:15 für seine Mannschaft einen cleveren taktischen Schachzug gewagt. Bei eigenem Aufschlag kam für Passeuse Tess von Piekartz die 21-jährige Samira Sulser zur Verstärkung des Blocks ins Spiel.

Und tatsächlich blockte die 187 cm grosse Liechtensteinerin den Düdingen-Angriff und verwertete den zweiten Ball zur eigentlichen Satz-Vorentscheidung sicher im Feld.

Riddle und Moffet bieten Paroli

Im zweiten Satz verteidigten die Gäste besser und ihre Angriffswaffen Chantale Riddle und Sabel Moffet erarbeiteten sich unter der Regie von Ex-Nationalmannschafts-Passeuse Kristel Marbach einen komfortablen Drei-Punkte-Vorsprung. Diese Hypothek wurde das Heimteam nicht mehr los.

Ganz im Gegenteil, die Führung wuchs bis zum zweiten technischen Time-Out sogar auf 16:11 an. Dabei profitierten die Fribourgerinnen auch von einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheiden von Philippe Enkerli, der mehrmals seine Linienrichter zu Ungunsten von Sm’Aesch überstimmte.

Am Ende dieses Durchgangs leuchtete das genau gleiche Resultat von der Anzeigetafel wie im ersten Satz, diesmal allerdings für Volley Düdingen. Dieser Satzausgleich machte die Gastgeberinnen aber erst richtig stark.

Mit druckvollem Spiel und einer immer stärker spielenden Diagonalangreiferin Maja Storck (18), unterstützt in der Mitte von der starken Slowakin Monika Smitalova, wuchs der Vorsprung stetig an, sodass am Ende dieses dritten Satzes ein klares 25:14 und die 2:1-Satzführung beim begeisterten Publikum notiert werden konnte.

Siebter Sm’Aesch-Sieg in Folge

Die Körpersprache der Sm’Aesch-Spielerinnen vor dem vierten Satz war klar. Sie wollten den siebten Sieg in Folge so schnell wie möglich dingfest machen und die drei wichtigen Punkte einfahren. Ein klassischer Hattrick von Topskorerin Laura Künzler stellte die Weichen sofort in die richtige Richtung.

Es war dann ein Annahmefehler der Gäste nach einem Service von Tess von Piekartz der die Baselbieterinnen beim ersten Matchball jubeln liess. Zufrieden war auch «Taktikwinnerin» Sulser nach dem Spiel: «Der Wechsel war erfolgreich und wichtig ist, dass ich meinem Team auch bei Kurzeinsätzen helfen kann.»

Mit einem weiteren Sieg gegen das kriselnde Kanti Schaffhausen kann die Siegesserie am kommenden Mittwoch ausgebaut werden (19.30 Uhr, Löhrenacker).