Volleyball

Sm'Aesch Pfeffingen bekundet gegen Genève Volley keine Probleme

Die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen liessen Genève Volley keine Chance. (Archivbild)

Die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen liessen Genève Volley keine Chance. (Archivbild)

Nach der 1:3-Niederlage im CEV Challenge Cup gegen die Ladies in Black Aachen besiegt Sm’Aesch Pfeffingen Genève Volley klar mit 3:0-Sätzen.

Der Spieltag begann für Sm’Aesch Pfeffingen mit einer Hiobsbotschaft. Während dem Einspielen in der Aescher Löhrenacker-Halle humpelte plötzlich Aussenangreiferin Dora Grozer vom Feld und wurde von Physio Michael Schmidt minutenlang auf der Spielerbank behandelt. Spätestens bei der Mannschaftsvorstellung war klar, dass die 24-jährige Deutsche im Heimspiel gegen Genève Volley nicht würde mittun können. Für die letztjährige Topscorerin musste Livia Zaugg in die Bresche springen.

Nachdem der erste Schock beim Heimteam verdaut war, erarbeiteten sich die beiden stärksten Angreiferinnen Taylor Fricano und Luisa Schirmer dank guten Zuspielen von Passeuse Annalea Maeder einen komfortablen 16:9-Vorsprung. Doch wie schon so oft liessen die in pink gekleideten Akteurinnen in einer solchen Situation die Zügel schleifen, sodass die eher bescheidenen Gegnerinnen aus Genf  bis auf einen Punkt herankamen. Doch eine konzentrierte Phase und Punkte von Capitaine Madlaina Matter und Edelreservistin Zaugg brachten wenig später die erwartete 25:20-Satzführung.

Im zweiten Durchgang machte vor allem die gute Blockarbeit auf Seiten der Gastgeberinnen den Unterschied. Erneut leuchtete auf der Anzeigetafel ein 16:9 zu Gunsten des Teams von Head-Coach Andreas Vollmer auf. Im Vergleich zum Startsatz behielt das Heimteam die Konzentration hoch. Jazmine White’s Angriffe über die Mitte und die meist guten Services konnten die Spielerinnen von Genève Volley nicht wunschgemäss verteidigen, sodass Sm’Aesch auch den zweiten Satz problemlos mit 25:15 gewann.

Ohne Hänger bis zum ungefährdeten Sieg

Auch im dritten Satz blieb den Gästen aus der Calvinstadt meist nur die Zuschauerrolle, zu stark waren die Angriffe der Baselbieterinnen. Zudem war  die Blockarbeit beim Genfer Team von Neo-Trainerin Aida Shouk schlicht zu wenig gut. Es war dann Sm’Aesch-Aussenangreiferin Monika Chrtianska vorbehalten, mit einem Netzroller-Aufschlag den ersten Matchball im gegnerischen Feld unterzubringen. Mit 25:15 ging der dritte Satz an das Heimteam. «Es war schön, nach meinem kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall für das Europa-Cupspiel in Aachen, heute reinzukommen und mit Vollgas punkten zu können» sagte die österreichische Nationalspielerin nach der Partie.

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