Zum ersten Mal in der Europa-Cup-Geschichte der Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen findet ein Heimspiel in der St. Jakobshalle statt, da die heimische Löhrenackerhalle den Anforderungen des internationalen Volleyball-Verbandes in Sachen Höhe und anderen Infrastrukturen nicht genügt.

Damit jetzt dieser Nachteil zum Vorteil für das Team von Head-Coach Andreas Vollmer werden kann, liegt in erster Linie auch an den Zuschauern. Die Fans, im Fussball oft auch als der «12. Mann» zitiert, könnte mit einer lautstarken Präsenz durchaus das Zünglein an der Waage spielen, um nach der 1:3-Auswärtsniederlage doch noch das Viertelfinale erreichen zu können.

Schwierige Umstände

Zu viel stimmte im belgischen Dendermonde im Spiel des Birstal-Kombinats nicht. Zuspielerin Taylor Tashima bekam von den Ärzten wegen ihrer Hirnerschütterung absolutes Spielverbot und konnte von der erst 16-jährigen Annalea Maeder logischerweise nie vollwertig ersetzt werden. Capitaine Madlaina Matter war nach ihrem Magen-Darm-Infekt auch noch nicht zu 100 Prozent fit und Diagonalangreiferin Jessica Ventura plagten immer noch Schmerzen in der Schulter.

Da auch Libera Kristen Tupac ebenfalls nicht ihren besten Tag erwischte und im dritten Satz auch noch Mittelblockerin Gabi Schottroff mit lädiertem Knie am Boden lag, war die Stimmung in der Mannschaft endgültig auf den Nullpunkt gesunken. Doch der Sm’Aesch Pfeffingen-Trainerstaff und die Volleyball-Experten sind sich einig. In Bestbesetzung und mit der Unterstützung der Fans ist es durchaus noch möglich gegen die sicherlich nicht übermächtigen Belgierinnen mit einem 3:0 oder 3:1-Sieg den Golden Set erreichen zu können. Wenn man diese Kurzentscheidung (auf 15 Punkte, resp. zwei Punkte Differenz) auch noch gewinnen würde, wären die Viertelfinals trotz aller Schwierigkeiten doch noch erreicht.