Nach dem tollen und erfolgreichen Spiel gegen Franches Montagnes waren die Erwartungen bei Sm’Aesch Pfeffingen im Heimspiel gegen Köniz auf ein gutes Resultat berechtigterweise ziemlich gross.

Da neben den unglücklich agierenden Künzler und Dimitrova auch die Zuspiele der ebenfalls noch nicht fitten Jovana Gogic teilweise alles andere als optimal waren, hatte die internationale Truppe aus Köniz, elf Spielerinnen aus neun Nationen, keine Mühe den Startsatz klar mit 25:16 für sich zu entscheiden. Vor allem bei den Angriffen über die 190 cm grosse Diagonalangreiferin Alvarado Acosta aus Venezuela fanden die Baselbieterinnen kein Mittel. Zwar verlief der zweite Satz zu Beginn etwas ausgeglichener, doch je länger dieser dauerte, desto höher wurde die Fehlerquote bei den Gastgeberinnen. Da nützten auch die von Coach Timo Lippuner vorgenommenen Wechsel, Lena Sacher für Gogic und Madlaina Matter für die ebenfalls enttäuschende Mira Todorova nichts und die Gäste gingen ohne das Letzte hergeben zu müssen mit einer lockeren 2:0-Satzführung in die Pause.

Was war da im Pausentee?

Die Mischung des Pausentees ist zwar nicht bekannt, doch hatte er für einige Sm’Aesch-Akteurinnen wundersame Wirkung. Passeuse Gogic verteilte die Bälle viel besser. Künzler und U17-Nationalspielerin Maja Storck punkteten zum Satzgewinn. Doch die Bernerinnen reagierten energisch und die stark aufspielende ehemalige Sm’Aesch-Angreiferin Martina Frankova (total 18 Winnerpunkte) sicherte ihrem Team nach dem zwischenzeitlichen Stolperer die drei budgetierten Punkte. Schon am Sonntag hat das Birstal Kombinat die Möglichkeit zur Revanche gegen den gleichen Gegner: 16.00 Weissenstein.

Matchtelegramm:

Sm’Aesch Pfeffingen – Volley Köniz 1 : 3

Löhrenacker. – 160 Zuschauer. – SR Sanapo/Sigrist. – Sätze: 16:25, 13:25, 25:17, 16:25

Sm’Aesch Pfeffingen: Dimitrova, Becker, Deprati (Libera), Storck, Gogic, Todorova, Künzler; Tschopp, Matter, Koch, Widmer, Sacher.

Köniz: Benedito, Schauss, Frankova, Nogueras, Perez (Libera), Schulz, Acosta; Hidalgo, Kühner, Ostrowska, Van Rooij.

Bemerkungen: Sm’Aesch ohne Mlinar (krank).