Sm'Aesch

Sm’Aesch Pfeffingen gewinnt im Jura gegen Franches Montagnes klar in drei Sätzen

Sm'Aesch Pfeffingen gewinnt im Jura.

Sm'Aesch Pfeffingen gewinnt im Jura.

Nach dem erfolgreichen Europa-Cup-Auftritt gegen Mladost Zagreb besiegen die Sm’Aesch-Volleyballerinnen im Meisterschaftsalltag Franches Montagnes mit 3:0-Sätzen.

Für einmal bestimmte am späten Sonntagnachmittag nicht das anstehende Volleyballspiel zwischen VFM und Sm’Aesch Pfeffingen die Szenerie, sondern die in der letzten Woche von Volero-Präsident Stav Jacobi verkündete Nachricht, dass er mit seinem Spitzenteam die Schweizer Meisterschaft verlassen und künftig in Frankreich oder Deutschland spielen wolle, da in der Schweiz die Konkurrenz zu schwach sei, um sein erklärtes Ziel – Gewinn der Champions League- realisieren zu können.

Auf Grund der aktuellen Situation in der Meisterschaft rückte der Baselbieter Verein Sm’Aesch Pfeffingen in den Fokus, die Nachfolge der Zürcherinnen in der Schweiz anzutreten. Vereinspräsident Werner Schmid relativiert das Ganze vehement:» Wenn Volero nicht mehr in der Schweizer Meisterschaft mitspielt, wird die Liga sicherlich spannender. Es ist aber keinesfalls so, dass wir jetzt alleine vorne wegziehen.

Es sind sicher vier Mannschaften, welche den Titel unter sich ausmachen könnten. Natürlich würden wir unser Kader bestmöglich aufstellen, um eventuell den Titel holen zu können.» Doch momentan läuft immer noch die Saison 2017/18 und dort stehen die Baselbieterinnen hinter Volero aktuell an zweiter Stelle und wollten mit einem Sieg gegen die Jurassierinnen den Rückstand auf die Zürcherinnen wieder auf zwei Punkte verkürzen.

Starker Beginn mit Stamm-Sechs

Die Gäste aus Aesch schienen den Schwung vom Europa-Cupsieg in Zagreb nach Rossemaison mitgenommen zu haben und lagen nach einem 4:0 auch beim ersten technischen Time-Out mit 8:4 in Führung. Nach dem 16:8 war der Startsatz zu Gunsten der Birstalerinnen bereits gelaufen und endete mit einem deutlichen 25:14. Nach einer 10:4-Führung im zweiten Satz, wurde der Block der Gastgeberinnen stärker und das Resultat ausgeglichen (13:13).

Doch Sm’Aesch-Head-Coach Andy Vollmer reagierte mit einem Time-Out welches eine klare Leistungssteigerung zur Folge hatte, ehe Passeuse Tess von Piekartz den ersten Satzball verwerten konnte. Im dritten Satz kam für Topskorerin Nicole Walch die im Europacup nach ihrer Einwechslung für die leicht angeschlagene Maja Storck ausgezeichnet aufspielende Livia Zaugg ins Spiel.

Auch Lea Werfeli durfte sich noch präsentieren und tat dies mit einem Service-Ass bei ihrer Einwechslung. Es war dann Youngster Storck, die den Matchball zum 25:16 im gegnerischen Feld unterbrachte. Jetzt blickt die Volleyball-Schweiz gespannt auf den nächsten Sonntag, wo in Aesch das Gipfeltreffen zwischen Sm’Aesch und Volero stattfinden wird (17.00, Löhrenacker).

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