Volleyball NLA

Sm’Aesch Pfeffingen gewinnt nach einem mehrheitlich starken Auftritt

Unter anderem wegen eines guten Blockspiels kam Aesch-Pfeffingen zu einem ungefährdeten Heimsieg.

Unter anderem wegen eines guten Blockspiels kam Aesch-Pfeffingen zu einem ungefährdeten Heimsieg.

Dank einem klaren 3:0-Heimsieg gegen Aufsteiger Volley Lugano bleibt Sm’Aesch Pfeffingen Serienmeister Volero auf den Fersen.

Im erst dritten Heimspiel dieser Saison startete Sm’Aesch Pfeffingen furios und liess den Aufsteiger aus dem Tessin nie ins Spiel kommen. Dank Punkten von Mittelblockerin Monika Smitalova, Maja Storck und Capitaine Barbara Duarte wuchs der Vorsprung stetig an. 12:4 und 17:8 lauteten die klaren Zwischenresultate zu Gunsten der Gastgeberinnen. Nach neunzehn Minuten war dieser Startsatz mit dem deutlichen Verdikt von 25:11 rasch beendet.

Doch dass es so nicht weitergehen kann, wusste vor allem Lugano-Trainer Marco Amiens und ersetzte die Argentinierin Helena Vidal am Pass durch die 20-jährige Michela Brioli. Ob es wirklich nur dieser Wechsel war, der die Tessinerinnen im zweiten Satz besser ins Spiel kommen liess, oder doch eher das manchmal etwas zu unkonzentrierte Spiel einiger Sm’Aesch-Leistungsträgerinnen, kann nicht klar beantwortet werden.

Vor allem Sm’Aesch-Zuspielerin Tess von Piekartz patzte nicht nur einmal, sodass Lugano nach einem 9:13-Rückstand bis auf einen Punkt herankommen konnte (16:17). Doch in dieser Phase war es die starke Blockarbeit, vor allem von Smitalova und Duarte, welche letztlich den Unterschied und die 2:0-Satzführung brachte.

Im dritten Satz wieder mit Vollgas

Der dritte Durchgang war dann eigentlich schon beim Spielstand von 16:6 gelaufen. Denn jetzt bestimmte wieder das Heimteam klar das Geschehen. «Es war von Beginn an unser Ziel, mit dem Service den Gegner unter Druck zu setzen. Dies ist meinen Spielerinnen vor allem im ersten und dritten Satz gut gelungen», sagte Head-Coach Timo Lippuner nach der nur gerade eine Stunde dauernden Partie zufrieden.

Gegen Ende des Spiels konnte er sich sogar den Luxus leisten, mit nur zwei Ausländerinnen (Anu Ennok und Smitalova) zu spielen. Am Pass gab Roxana Wenger ihr Debut im Sm’Aesch-Dress und lancierte die ebenfalls eingewechselten Samira Sulser und Madlaina Matter teilweise ausgezeichnet. Dank diesem Sieg bleiben die Baselbieterinnen mit ihren 22 Punkten erster Verfolger von Volero Zürich (23 Punkte) und reisen am kommenden Sonntag mit viel Selbstvertrauen in den Jura zu VFM Franches Montagne.

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