Nach dem wichtigen Sieg vom Samstagabend gegen Cheseaux konnten die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen mit geschwellter Brust in die Partie gegen die Uebermannschaft von Volero gehen. Dass es gegen den Champions-League-Favoriten keine Punkte zu holen gab war schon im Vorfeld klar. Die Zürcherinnen haben bisher weder in der laufenden Meisterschaft noch im Cupwettbewerb einen Satz abgeben müssen. Dies ist absolut nicht verwunderlich, denn im Gegensatz zu ihren Gegnerinnen müssen Natalya Mammadova (196 cm), Olesia Rykhliuk (197 cm) oder Ekatarina Orlova (195 cm) bei ihren Netzangriffen nicht einmal richtig hochspringen. Dies zeigte sich vor allem im ersten Satz, als sich die Gäste ohne grossen Aufwand einen Zehnpunkte-Vorsprung erspielten, und diesen bis zum Satzende nicht mehr preisgaben.

Steigerung im zweiten Satz

Ganz anders dann die Lage im zweiten Durchgang. Jetzt mit Rosane Maggioni anstelle von Lena Sacher am Pass spielte das Heimteam eine Klasse besser und Capitaine Kerley Becker und Kate Stepanova konnten endlich ihre Punkte machen. Da auch Topskorerin Maja Storck mit viel Mut ihre Angriffe, zwar nicht immer erfolgreich, durchzog konnten die Zuschauer sogar eine zwischenzeitliche Sm’Aesch-Führung (11:10) bejubeln. Lange blieb dieser Satz hart umkämpft, ehe sich die grosse Klasse von Volero am Schluss doch erneut durchsetzte und die 2:0-Führung für die Gäste feststand. Trotz eines Blitzstarts in den dritten Satz mit schönen Punkten der eingewechselten Madlaina Matter und der 20-jährigen Brasilianerin Manuela Duarte liess sich das Team von Trainer Avital Selinger nicht aus der Ruhe bringen und Rykhliuk drehte den Spielstand mit einer Service-Serie auf 4:11. Der Rest war dann reine Formsache, obwohl die Baselbieterinnen ihrerseits vor allem dank Topskorerin Storck immer wieder den Spielstand verkürzen konnten. Am Schluss war es dann der fünfte von Volero verwertete Matchball, welcher den Zürcherinnen den elften 3:0-Sieg bescherte. Trotzdem zeigte sich Sm’Aesch Pfeffingen Head-Coach Timo Lippuner mit den bisherigen Leistungen seiner Mannschaft mehr als zufrieden: "Wir haben acht Punkte mehr als zur gleichen Zeit in der letzten Saison und der Einzug in die Finalrunde ist auch beinahe schon geschafft.“    

Matchtelegramm:

Sm’Aesch Pfeffingen – Volero Zürich  0 : 3

Sätze: 15:25, 15:25, 21:25

Löhrenacker. – 300 Zuschauer. – SR Enkerli/Loretan

Sm’Aesch Pfeffingen: Becker, Stepanova, B. Duarte, Deprati (Libera), Storck, M. Duarte, Sacher; Koch, Ennok, Maggioni, Matter, Leu (Libera).

Volero: Zivkovic, Rykhliuk, Hagglund (Libera), Granvorka, Orlova, Podskalnaia, Unternährer; Barakova, Lengweiler, Mammadova, Rabadzhieva, Akinradewo.

Bemerkungen Sm’Aesch ohne Künzler (verletzt). Volero ohne Antonijevic (verletzt), Fabiola (Mutterschaft), Popovic und Vansant (überzählig).