Nach der famosen Leistung vom vergangenen Wochenende bei der knappen 2:3-Niederlage gegen Serienmeister Volero Zürich war man gespannt, wie sich das Team von Headcoach Timo Lippuner als klarer Favorit gegen Edelline Köniz präsentieren würde. Doch diese Frage erübrigte sich schon nach den ersten Ballwechseln. Die Bernerinnen waren von Beginn an auf verlorenem Posten.

25:12 lautete das deutliche Verdikt am Ende des Startsatzes. Der Überraschungsleader aus dem Baselbiet zeigte dem Heimteam sehr schnell «wo der Hammer hängt». Mit einer gut aufgelegten Tess von Piekartz am Pass und den zuverlässigen Skorerinnen Laura Künzler, Maja Storck, Monika Smitalova und Barbara Duarte wuchs der Vorsprung nach einem 6:0-Einstieg schnell auf bis zu zehn Punkte an.

Stark im Service

Auch der zweite Satz wurde vor allem dank den starken Sm’Aesch- Services zu einem lockeren Durchmarsch und entsprach damit genau den Wünschen von Geburtstagskind Lippuner: «Ich wollte einen Start-Ziel-Sieg und habe deshalb mit der Stammsechs, ergänzt mit einigen erfolgreichen Blockeinsätzen von Samira Sulser, durchgespielt. Gegen Luzern werden wir dann ein paar Alternativen ausprobieren und die eine oder andere Spielerin schonen.»

Weil das Team wohl noch mit seinem Trainer anstossen wollte, zog es seine spielerisch gute Linie auch im dritten Satz voll durch und liess dem Gegner am Ende gesamthaft gerade mal 20 Angriffspunkte. Damit führt Sm’Aesch Pfeffingen die Tabelle mit 16 Punkten aus sechs Spielen weiterhin vor Volero Zürich (5/14) an.