«Eine ärgerliche Situation und eine Enttäuschung für das Team rund um Trainer Andi Vollmer», sagte Co-Präsidentin Esther Keller zur aktuellen Situation. Der Volleyballclub musste diese Woche nach langen Abklärungen den Entscheid fällen, auf die Teilnahme am CEV-Cup zu verzichten. Das NLA-Team von Sm’Aesch Pfeffingen wird stattdessen im europäischen Challenge Cup spielen, der bezüglich Hallenausstattung weniger hohe Anforderungen hat.

Gemeinsam mit Traktor Basel hat Sm’Aesch Pfeffingen über längere Zeit Gespräche mit den zuständigen Ämtern und Institutionen geführt und mögliche Lösungen gesucht. Leider ohne Ergebnis. Da sowohl der Rankhof wie auch die St. Jakobshalle in Basel zu den vorgegebenen Spieldaten anderweitig besetzt sind, ist für Sm’Aesch Pfeffingen eine Teilnahme am CEV-Cup nicht möglich. Dass im vergangenen Jahr die CEV-Teilnahme klappte, war der glücklichen Fügung geschuldet, dass die St. Jakobshalle an den Spieldaten per Zufall frei war.

Hoffnung auf Priorisierung und Projekt in Aesch

Sm’Aesch Pfeffingen hat als Baselbieter Verein keine Priorität bei der Hallenvergabe im Kanton Basel-Stadt. «Wir arbeiten mit allen Beteiligten an einer besseren Lösung für nächstes Jahr. Langfristig hoffen wir, dass die neue Sporthalle in Aesch, die geplant ist, bei der Stimmbevölkerung auf Zustimmung stösst», sagt Esther Keller. So könnte Sm’Aesch Pfeffingen in Zukunft auf Baselbieter Boden in der höheren europäischen Spielklasse spielen.

Der Club will sich nun auf attraktive Spiele in der NLA und im europäischen Challenge Cup konzentrieren. Geplant sind «Super Saturdays» in Zusammenarbeit mit dem frisch aufgestiegenen NLA-Club Traktor Basel. Bei gemeinsamen Spieltagen in Basel-Stadt und in Aesch soll das Angebot für die Besucherinnen und Besucher ausgebaut werden, gemeinsam mit Unternehmen aus der Region. Bestätigt sind bisher zwei Termine, der Sonntag 27. Oktober in der Rankhofhalle in Basel sowie der Samstag 23. November im
Löhrenacker in Aesch.

Neue Libera

Zudem hat Sm’Aesch Pfeffingen die 26-jährige Japanerin An Saita für die letzte offene Position im Team verpflichtet. Sie wird als Libera in der Saison 2019/20 im Trikot von Sm’Aesch Pfeffingen auflaufen. Die 1.59 m grosse Abwehrspezialistin spielte fünf Jahre für Hitachi Rivale in der japanischen Premier League, ehe sie ihre internationale Karriere in Deutschland bei Schwarz-Weiss-Erfurt begann und beim rumänischen Champions-League-Club CSM Bukarest fortsetzte.

Head Coach Andi Vollmer erwartet von An Saita eine starke Leistung in der Annahme und Abwehr und die kämpferische Eigenschaft, die der japanischen Volleyballschule
zugeschrieben wird. An Saita wird zum Trainingsstart am 5. August zum Team von Andi Vollmer stossen.