Was sich im Startsatz bereits angedeutet hatte, bestätigte sich bis zum nötig gewordenen Tie-Break. Dieses Volleyballspiel wogte vier Sätze lang Auf und Ab. Nach einer 19:16-Führung der Gäste schien die Satzführung greifbar nahe, doch unter der Regie ihrer stark aufspielenden Topskorerin Gretarsdottir kamen die Liechtensteinerinnen nochmals heran (23:23), doch die Mannschaft von Head-Coach Andreas Vollmer hielt sich letztlich mit dem 26:24-Satzgewinn schadlos.

Ganz anders verlief der zweite Satz. Nach einem 8:6-Vorsprung beim ersten technischen Time-Out für Sm’Aesch Pfeffingen lief plötzlich nicht mehr viel zusammen und der Aufsteiger dreht das Resultat mit einem 25:18 deutlich zu seinen Gunsten. Mit dem gleichen Skore holte sich der Leader aber die Satzführung umgehend zurück.

Spannung pur und drei vergebene Matchbälle

Der vierte Durchgang war dann an Spannung kaum mehr zu überbieten und beim Spielstand von 24:22 zu Gunsten der Gäste schienen die drei Auswärtspunkte gesichert. Doch Galina wehrte alle Matchbälle ab und rettete sich mit einem 27:25 ins Tie-Break.

In dieser Kurzentscheidung machten dann die Sm’Aesch-Angreiferinnen Nicole Walch, Jazmine White und Maja Storck kurzen Prozess. Ganze fünf Punkte gingen noch auf das Konto von Galina Schaan und mit dem 15:5 nahmen der Favorit doch noch zwei Punkte mit nach Hause.

«Bei solch engen Spielen gegen einen sich mit Händen und Füssen wehrenden Gegner können wir uns immer weiter verbessern. Ohne Gegenwehr machen wir keine Fortschritte» sagte Vollmer nach dem Spiel.