Gegen ein inferiores Volley Toggenburg benötigte das Team von Trainer Timo Lippuner gerade mal die Rekordzeit von 53 Minuten und 11 Sekunden, um die jungen Toggenburgerinnen so richtig vom Feld zu fegen. Unter der Regie von Ersatz-Passeuse Lena Sacher, die ihre Sache ausgezeichnet machte, legten die Baselbieterinnen los wie die Feuerwehr.

Mit einer starken Kerley Becker am Block und einer gut aufgelegten Barbara Duarte leuchtete an der Resultattafel schon bald eine deutliche 18:5-Führung auf. Lippuner brachte jetzt die erst 16-jährige Jana Koch, welche auch gleich mit ihrer ersten Ballführung punktete. Der Rest dieses Startsatzes war dann für das Heimteam nur noch Formsache.

Im zweiten Satz durfte dann die im ersten Heimspiel gegen Cheseaux überzeugende und gegen Volero Zürich geschonte Maja Storck (17) ins Spiel eingreifen und überzeugte gleich mit einem klassischen Hattrick zum zwischenzeitlichen 14:7 für die Gastgeber. Da auch die ebenfalls erst jetzt eingewechselte Madlaina Matter (19) mit ihrer äusserst intelligenten Spielweise einige Punkte verbuchte, ging auch dieser zweite Durchgang diskussionslos an Sm’Aesch Pfeffingen.

Die Jungen Wilden sind heiss

In der kurzen Pause sagte Hannes Nowotny, Leiter der Sm’Aesch Pfeffingen Nachwuchsakademie: « Dies ist ein gutes Training für unsere U23-Spielerinnen.» Und dieses Zitat traf zu, denn ausser Capitaine Becker und der Lettin Jekatarina Stepanova standen nur noch eigene Juniorinnen auf dem Feld. Und was die jungen Wilden draufhaben zeigten sie im dritten Satz.

Nach einem etwas harzigen Beginn (5:5) waren es dann die letztjährige Sm’Aesch Topskorerin Laura Künzler und die schon erwähnt Matter, welche mit ihren Angriffen oder am Block das Gastteam immer wieder alt aussehen liessen. Nach der Partie zeigte sich auch Head-Coach Lippuner von der Leistung seiner Spielerinnen angetan:» Mit diesem klaren Sieg konnten wir viel Selbstvertrauen tanken, denn jetzt geht die Saison mit den wegweisenden Spielen gegen Neuchâtel, Düdingen, Schaffhausen und Franches Montagnes erst richtig los. Danach wissen wir genau, wo wir stehen.»