Volleyball

Sm’Aesch Pfeffingen mit vielen Ausfällen chancenlos gegen Volero

Sm’Aesch Pfeffingen hat gegen Volero das Nachsehen.

Sm’Aesch Pfeffingen hat gegen Volero das Nachsehen.

Im ersten Spiel der Finalrunde verliert Sm’Aesch Pfeffingen gegen Ligakrösus Volero Zürich erwartungsgemäss mit 0:3.

Nach dem Ausscheiden im Viertelfinal des CEV Challenge Cup gegen die starken Türkinnen von Trabzon Idman Ocagi und dem deswegen verschobenen Finalrunden-Auftaktspiel gegen Volley Düdingen blieb den Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen im Heimspiel gegen Serienmeister Volero Zürich nur die klare Aussenseiterrolle. Dies vor allem auch auf Grund der vielen Blessuren im Team von Headcoach Timo Lippuner. Maja Storck kuriert einen bei der U23-Finalrunde erlittenen Bänderanriss aus, Stammlibera Thays Deprati musste wie schon in der Türkei wegen ihrer Fussverletzung geschont werden und Jana Koch fällt auf Grund ihrer Entzündung im Bein wohl noch länger aus. Dass dann nach der Rückkehr aus der Türkei auch noch Laura Künzler, Rosane Maggioni und Lena Sacher mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten, kam in diesem ungleichen Duell gegen die Zürcher Ueberfliegerinnen erschwerend dazu.  Somit lag der Fokus auf den so genannt nachrückenden Spielerinnen wie Libera Lisa Leu, Madlaina Matter oder Manoela Duarte. Doch gegen eine Mannschaft, welche die Champions League gewinnen will, mit gesundheitlich angeschlagenen oder zu wenig Nationalliga A erprobten Spielerinnen etwas reissen zu wollen, ist ganz schwierig.

Annahme bei Sm’Aesch Pfeffingen extrem schwach

Und genau so kam es dann auch im Startsatz. Das offensichtlich stark geschwächte Sm’Aesch-Team hatte vor allem in der Annahme grosse Probleme und lag beim zweiten technischen Time-Out bereits entscheidend mit 8:16 in Rückstand. Gegen die Angriffe über die Mitte, abgeschlossen von der 195 cm grossen Russin Ekatarina Orlova war auch in der Folge kein Kraut gewachsen, sodass der Satz diskussionslos mit 25:15 an Volero ging. Ganz anders dann die Gefühlslage bei den Baselbieterinnen im zweiten Satz. Dank stark verbesserter Annahme und einer endlich auch funktionierender Blockarbeit lag das Team um Capitaine Kerley Becker sogar erstmals in Führung (5:4) und hielt dank einigen schönen Punkten von Jekatarina Stepanova und Künzler bis zum Spielstand von 15:16 gut mit, ehe dann die grossgewachsenen Volero-Angreiferinnen wie Olesia Rykhliuk (197 cm) oder Juliia Podskalnaia (190 cm) wieder für die nötige resultatmässige Distanz sorgten. Nach der kurzen Pause hielten die Gäste das spielerische Niveau weiter hoch und lagen schnell wieder mit einigen Punkten voran (6:13), holten sich auch den dritten Durchgang souverän und damit die programmierten drei Punkte.

Auf den Mittwoch vor allem gesund werden

Beim Heimteam liegt jetzt der Fokus auf der Partie vom kommenden Mittwoch gegen Angstgegner Franches Montagnes (20.00, Löhrenacker):“ Wichtig ist vor allem, dass die angeschlagenen und gesundheitlich nicht ganz fitten Spielerinnen schnell wieder bereit sind, denn diese drei Punkte benötigen wir dringend, um unsere Ziele weiterhin verfolgen zu können“ sagte Trainer Lippuner nach dem Spiel.    

Matchtelegramm:

Sm’Aesch Pfeffingen – Volero Zürich 0 :3

Sätze: 15:25, 20:25, 16:25

Löhrenacker. – 270 Zuschauer. – SR Grieder/Sieber

Sm’Aesch Pfeffingen: Becker, Maggioni, Stepanova, Matter, Ennok, Künzler Leu (Libera); B. Duarte, M. Duarte, Sacher.

Volero Zürich: Zivkovic, Rykhliuk, Popovic (Libera), Granvorka, Orlova, Unternährer, Podskalnaia; Hagglund, Antonijevic, Lengweiler, Vansant, Rabadzhieva.

Bemerkungen: Sm’Aesch ohne Storck, Deprati und Koch (alle verletzt), Volero ohne Barakova, Mammadova und Akinradewo (alle überzählig) 

Meistgesehen

Artboard 1