Volleybal

Sm’Aesch Pfeffingen schafft die Sensation

Die stark aufspielende Maja Storck trug einen grossen Teil zum Sieg der Baselbieterinnen bei.

Die stark aufspielende Maja Storck trug einen grossen Teil zum Sieg der Baselbieterinnen bei.

Nach einem holprigen Beginn steigert sich Sm’Aesch Pfeffingen und schafft dank dem 3:1-Heimsieg gegen die Spanierinnen von NaturHouse Ciudad de Logrono den Sprung in die nächste Europa-Cup-Runde.

Nach dem mit 3:2 im Tie-Break gewonnen Hinspiel in Nordspanien war die Ausgangslage für das junge Sm’Aesch Pfeffingen-Team ausgezeichnet, um im CEV Challenge Cup eine Runde weiter zu kommen. Dass der spanische Double-Gewinner aber etwas gegen dieses Szenario einzuwenden hatte, war ebenso klar.

So wunderte es keinen der fast tausend Zuschauer in der Aescher Löhrenackerhalle, dass die Spanierinnen sehr konzentriert und aggressiv in die Partie gingen. Vor allem beim Service und am Block waren die Gäste im Startsatz klar überlegen. Weil vor allem Nationalspielerin Amelia Portero und Iva Pejkovic ihre Angriffe meist erfolgreich abschlossen, ging dieser erste Satz diskussionslos an NaturHouse Ciudad de Logrono.

Stark in den zweiten Satz

Nach diesem kleinen Dämpfer schien aber die sicher vorhandene Nervosität beim Heimteam wie weggeblasen. Die jetzt stark servierenden Maja Storck und Jekatarina Stepanova und die immer wieder gut lancierende Passeuse Rosane Maggioni drehten den Spiess um und liessen den Nordspanierinnen in diesem Durchgang kaum einen Stich. Der letzte Punkt zum klaren 25:13 war bezeichnenderweise ein Ass von Maggioni.

Diesen Schwung nahmen die Sm’Aesch-Spielerinnen mit in den dritten Satz und lagen dank den sich jetzt gewaltig steigernden Anu Ennok und Barbara Duarte schnell mit 6:1 in Front. Doch die Gäste liessen nicht locker, kämpften um jeden Ball und kamen bis auf 7:6 heran. Es war dann vor allem die erneut sensationell aufspielende erst 17-jährige Maja Storck, die Sm’Aesch wieder in die Spur «smashte».

Als Team hat man gewonnen

Nach diesem mit 25:15 gewonnenen Satz und der damit verbundenen 2:1-Führung fehlte der Mannschaft von Head-Coach Timo Lippuner nur noch ein Satzgewinn zum Einzug in die nächste Europa-Cup-Runde. Aber genau dieser Umstand lähmte das kurz vor dem Ziel stehende Gastgeberteam erneut und Logrono lag prompt mit 7:3 in Führung.

Doch wieder war es Storck mit ihren unglaublich harten und präzisen Angriffen und in der Mitte Capitaine Kerley Becker, welche die Baselbieterinnen nicht nur zurückbrachten, sondern dank dem letztlich klaren 25:15 und dem 3:1-Sieg nach vier Sätzen in die nächste Runde schossen. «Wir wussten nach dem schwachen Start, dass wir es besser können und konnten in der Folge vor allem als Team brillieren», sagte eine völlig verschwitzte und glückliche, mit 18 Punkten klar beste Skorerin dieses intensiven Volleyballspieles, Maja Storck, nach dem grossen Erfolg.      

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