Nein. Die Stimmung auf der Heimreise war nach der 2:3-Niederlage im ersten Spiel der Playout-Runde gegen den TSV Düdingen nicht gut. Nach dem gewonnenen Startsatz hatten die Sm’Aesch-Spielerinnen im zweiten Satz einen klaren 19:12-Vorsprung hergegeben und den Satzausgleich kassiert. Wiedergutmachung war beim Cupspiel gegen Angstgegner Franches-Montagnes angesagt. Dies vor allem auch deshalb, weil nur ein Weiterkommen in diesem Wettbewerb die Saison für das Team von Trainerin Jana Surikova noch hätte retten können. Und es sah so aus, als hätte Sm’Aesch den Schock vom Vorabend überwunden.

Etwas harzige Schlussphasen

Nach einem etwas durchzogenen Beginn mit jeweils leichtem Rückstand lagen die Baselbieterinnen dank guter Blockarbeit und variablem Angriffsspiel über Martina Frankova und Nadine Alphonse mit 20:16 in Führung. Trotz einem kleinen Durchhänger gegen Schluss ging dieser Startsatz an die Gäste. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Zwar steigerten sich das hauptsächlich aus US-Amerikanerinnen bestehende Heimteam im zweiten Satz, profitierte aber auch von fünf Servicefehlern des Birstaler Kombinats. Bis zum Spielstand von 11:9 verlief das Geschehen zwar ziemlich ausgeglichen, doch dann entschieden Bianca Rowland, Cassidy Lichtman und die nur 162 cm grosse, aber äusserst sprunggewaltige, Taryn Sciarini diesen Satz deutlich zu Gunsten ihrer Mannschaft.

Wie schnell in dieser Saison bei Sm’Aesch Licht und Schatten wechseln, bewies der dritte Satz. Auf eine schnelle 5:0-Führung, folgte ein 11:15-Rückstand. Sandra Senn und Laura Tschopp brachten ihr Team zwar nochmals auf 20:22 heran, doch die routinierten FM-Akteurinnen liessen sich die Satzführung nicht mehr nehmen. Auch der vierte Durchgang verlief bis zum 14:12 ausgeglichen, ehe es beim Team von Trainerin Jana Surikova erneut zum Bruch kam und das Cup-Aus danach relativ schnell besiegelt war.