Volleyball

Sm'Aesch Pfeffingen siegt im Schongang

Die Sm'Aesch-Spielerinnen liessen Volley Toggenburg nicht den Hauch einer Chance. (Archiv)

Die Sm'Aesch-Spielerinnen liessen Volley Toggenburg nicht den Hauch einer Chance. (Archiv)

Vier Tage vor dem Europa-Cup-Hit gegen die Ladies in Black Aachen gewinnt Sm’Aesch Pfeffingen gegen Aufsteiger Volley Toggenburg problemlos mit 3:0-Sätzen.

Nach dem guten Auftritt vom vergangenen Mittwoch in Cheseaux wollten die Sm’Aesch-Spielerinnen von Trainer Andreas Vollmer auch in der ersten Heimpartie des Jahres 2020 überzeugen und sich für das Auswärtsspiel im Europapokal in Aachen das nötige Selbstvertrauen holen. Die Startformation des Heimteams sah für einmal etwas anders aus. Luisa Schirmer, Monika Chrtianska und Nachwuchs-Passeuse Annalea Maeder sorgten zusammen mit Capitaine Madlaina Matter, Jazmine White und Taylor Fricano für ein Startfurioso, welches vorerst in einem 12:6-Vorsprung endete.

Ein Time-Out von Gästetrainer Marcel Erni brachte auch nicht den erwarteten Umschwung für Volley Toggenburg, denn vor allem Schirmer powerte gnadenlos weiter und baute den Vorsprung mit ihren sieben persönlichen Punkten bis zum zweiten technischen Time-Out auf 16:6 aus. Ein Servicefehler der Ostschweizerinnen beendete wenig später den sehr einseitig verlaufenen Startsatz.

Auch im zweiten Satz liessen die Sm’Aesch-Angreiferinnen mit ihren Smashs den bedauernswerten Gästen kaum eine Abwehrchance, sodass schnell wieder eine 5:0-Führung auf der Resultattafel aufleuchtete. Und wenn dann einmal ein Angriff der Toggenburgerinnen über ihre Topskorerin Xinrui Liu funktionierte und der Block der Gastgeberinnen überwunden war, hechtete Sm’Aesch-Libera An Saita übers Feld, rettete den schon verloren geglaubten Ball und damit den nächsten Punkt für ihre Mannschaft. So gewannen die haushohen Favoritinnen den zweiten Durchgang mit 25:15, sicherten sich eine 2:0-Führung und konnten nebenher noch einige Angriffsvarianten einstudieren.

Kraft gespart und bereit für den Hexenkessel in Aachen

Mit ihren Angriffen überforderte Sm’Aesch Pfeffingen die Toggenburgerinnen auch im dritten Satz. So war auch dieser eigentlich schon beim ersten technischen Time-Out gelaufen. Die «rosaroten» Baselbieterinnen ruhten sich aber nicht auf dem Vorsprung aus. Die US-Amerikanerin Fricano hämmerte beim Spielstand von 7:3 gleich sechs Sprungservices ins gegnerische Feld. Als danach Zuspielerin Maeder mit zwei feinen Finten punktete, war der Widerstand der Gegnerinnen endgültig gebrochen.

Luisa Schrimer, die zur Topskorerin mutierte, war nach dem deutlichen Sieg sichtlich zufrieden: «Chrtianska und ich wussten schon nach dem Spiel in Cheseaux, dass wir zusammen mit Maeder von Anfang an spielen werden. Sie hat uns immer sehr gut angespielt. Natürlich wird Aachen ein ganz anderes Kaliber sein, doch ich freue mich enorm auf diese Partie und hoffe, dass ich auch im Europa-Cup punkten kann.»

Traktor bleibt ohne Satzgewinn

Traktor Basel hielt gegen das favorisierte Näfels über weite Strecken gut mit, musste schlussendlich die Heimreise aber dennoch mit einer klaren Niederlage und ohne Satzgewinn antreten. Insbesondere im ersten und im dritten Satz hatte der Aufsteiger Chancen auf einen Satzgewinn, verlor aber beide Sätze denkbar knapp mit 26:24 und 28:26. Nur im zweiten Satz war Näfels, die in der Rangliste den sechsten Platz belegen, überlegen. Traktor befindet sich trotz der Niederlage weiterhin auf dem achten Platz, der für die Playoffs reichen würde.

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