Volleyball

Sm'Aesch Pfeffingen siegt zwei Mal in zwei Tagen

Megan Cyr (links) kämpft um den Ball. (Archiv)

Megan Cyr (links) kämpft um den Ball. (Archiv)

Am Samstag macht Sm’Aesch Pfeffingen auch in der zweiten Partie des Playoff-Viertelfinals gegen Val de Travers resultatmässig kurzen Prozess und gewinnt mit 3:0-Sätzen. Am Sonntag zittern sie sich nach abgewehrten Matchbällen in den Cupfinal.

Nach dem klaren Auswärtssieg der Baselbieterinnen vom vergangenen Samstag schien der Sieger der zweiten Playoff-Begegnung gegen Val de Travers schon vor dem ersten Ballwechsel festzustehen. Doch weit gefehlt. Der Underdog zeigte dem klaren Favoriten die Krallen und lag im ersten Satz immer wieder mit zwei bis drei Punkten in Front. Dieser Rückstand sorgte aber beim Heimteam erst beim Stand von 20:22 aus ihrer Sicht für Unruhe, sodass Sm'Aesch-Trainer Andreas Vollmer ein Time-Out nehmen musste. Es waren dann ausgerechnet der erste erfolgreiche Angriff der später mit 17 Punkten besten Sm’Aesch-Skorerin Luisa Schirmer und der von Topskorerin Taylor Fricano clever verwertete Satzball, die den Startsatz doch noch in die allseits erwarteten Bahnen lenkten.

Auch im zweiten Satz lief die Maschinerie bei Sm’Aesch Pfeffingen immer noch nicht nach Wunsch. Nach fünf Servicefehlern und einigen schwachen Angriffen war ein knapper 10:8-Vorsprung wieder weg und die Gäste führten ihrerseits erneut mit zwei Punkten Vorsprung. Doch nach weiteren schwachen Aktionen ging beim Spielstand von 15:16 endlich ein Ruck durch das Team um Capitaine Madlaina Matter. Monika Chrtianska und Neuverpflichtung Tarah Wylie machten in der Folge mit ihren teilweise schönen Angriffspunkten den Sack zu und gönnten ihren Gegnerinnen bis zum Satzende gerade noch zwei Punkte.

Im dritten Satz liessen sich die Sm’Aesch-Volleyballerinnen nicht mehr überraschen und führten nach konzentrierter Leistung beim ersten technischen Time-Out mit 8:2. Der Rest dieser Partie bis zu dem von Chrtianska verwerteten zweiten Matchball war dann für den nicht restlos überzeugenden Titelaspiranten reine Formsache. 

Sm'Aesch Pfeffingen erreicht dank Comeback den Cupfinal

Am Sonntag traten die Spielerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen zum Cup-Halbfinale in Düdingen an. Um 18.47 Uhr jubelten die Spielerinnen, Staff und alle mitgereisten Fans der Baselbieterinnen. Der Einzug in den Cupfinal vom 28. März in Fribourg war nach drei abgewehrten Matchbällen mit einem 16:14 im Tie-Break Tatsache geworden. Dass das Team dieses überhaupt noch erreichte, war einer grossartigen Moral und einem riesigen Kämpferherz zuzuschreiben. Nach dem ausgeglichenen und knapp verlorenen Startsatz (27:29) standen die Powercats von Volley Düdingen nach gewonnenem zweiten Satz (25:20) mit einem Bein bereits im Endspiel.

Doch im dritten Durchgang zeigten die Baselbieterinnen um Topskorerin Taylor Fricano und Luisa Schirmer, dass diese Partie noch lange nicht gelaufen ist und verkürzten mit einem deutlichen 25:11. Auch der Satz zum 2:2-Ausgleich, der mit 25:15 gewonnen wurde, verlief klar zu Gunsten der Baselbieterinnen. Der Beginn des Entscheidungssatzes war dann aber aus Sicht von Sm’Aesch Pfeffingen eher niederschmetternd. Mit 0:4 lagen Capitaine Madlaina Matter und ihre Teamkolleginnen in Rücklage.

Zwar konnten sie das Spielgeschehen resultatmässig nochmals ausgleichen (6:6), ehe die Gastgeberinnen mit einem fulminanten Zwischenspurt zum 14:11 die Sache endgültig klar zu machen schienen. Doch eine unglaubliche Willensleistung bescherte Sm’Aesch Pfeffingen dann doch noch das Ticket für den diesjährigen Cupfinal, in dem sie erwartungsgemäss erneut auf Neuchâtel UC treffen werden. Die Neuenburgerinnen gewannen ihren Halbfinal auswärts bei Volley Lugano deutlich mit 3:0-Sätzen. 

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