Nach dem knappen und im Kampf um die Playoffs äusserst wichtigen 3:2-Auswärtssieg beim VBC Cheseaux machte man sich bei Sm’Aesch Pfeffingen berechtigte Hoffnungen auch bei Franches Montagnes eventuell punkten zu können. Dass daraus nichts wurde, lag in erster Linie amstarken Spiel der Jurassierinnen und an der mit knapp 40 Prozent miserablen Annahmequote bei Sm’Aesch.

Nachdem der erste Satz nach zwei Serviceserien des Heimteams und einem dadurch entstandenen schnellen Zehn-Punkte-Rückstand deutlich verloren ging, lief es dem Team von Coach Timo Lippuner im zweiten Satz deutlich besser. Seine Mannschaft lag mit 19:15 und 24:22 in Front, als die an diesem Spätnachmittag sonst gut aufspielende Passeuse Jovana Gogic in den entscheidenden Momenten die falschen Entscheidungen traf.

Zuerst spielte sie gleich zweimal auf die wenig gut platzierte Teamkollegin Gergana Dimitrova und als sie dann zweimal den Weg über die Mitte wählte, war das Zuspiel für Capitaine Kerley Becker zu wenig präzise und der Ball landete jeweils im Aus.

In den eigenen Händen

Von diesem Rückschlag erholten sich die Baselbieterinnen nicht mehr und die Jurassierinnen, mit einer vor allem im Angriff starken Holländerin Koolhaas, hatten in der Folge leichtes Spiel. «Es wäre absolut falsch, diese Niederlage auf die falschen Entscheidungen unserer Zuspielerin reduzieren zu wollen. Im Angriff haben in meinem Team gleich alle versagt», sagte Lippuner.

«Weder Topskorerin Laura Künzler, noch die immer noch mit Rückenproblemen kämpfende Dimitrova verdienten heute die Note genügend», fuhr der Trainer fort und betonte, dass diese Niederlage an der Ausgangslage nichts verändert habe. «Wir haben es immer noch in den eigenen Händen. Wir brauchen aus den nächsten drei Heimspielen gegen Luzern, Schaffhausen und Düdingen einfach mindestens sechs Punkte.»

VFM Franches Montagnes – Sm’Aesch Pfeffingen  3:0 (25:14, 26:24, 25:13)

Salle de Gym La Pepinière. – 200 Zuschauer. – SR Huguet/Droguett

VFM: Buchwalder, Vitela Porto, De Vries, Koolhaas, Sciarini (Libera), Boillat, Fernandez, Busquets, Gysin, Michalski, Rébétez.

Sm’Aesch Pfeffingen: Becker, Mlinar, Todorova, Gogic, Tschopp, Dimitrova, Künzler, Deprati (Libera) ; Matter, Storck, Sacher.