Volleyball

Sm’Aesch startet siegreich, Traktor verliert

Jubel bei Sm'Aesch Pfeffingen nach dem Sieg gegen Kanti Schaffhausen.  © Klaus Brodhage

Jubel bei Sm'Aesch Pfeffingen nach dem Sieg gegen Kanti Schaffhausen. © Klaus Brodhage

Sm’Aesch Pfeffingen bezwingt Kanti Schaffhausen zum Saisonauftakt klar mit 3:0 Sätzen. Traktor Basel hingegen verliert sein erstes Meisterschaftsspiel.

Zum Feiern blieb den Sm’Aesch Pfeffingen-Volleyballerinnen nach dem Gewinn des ersten Titels der Vereinsgeschichte nicht viel Zeit. Denn Head-Coach Andy Vollmer begann schon bald nach dem klaren 3:0-Sieg im Super Cup über Neuchâtel UC mit der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Meisterschaftsmitfavorit Kanti Schaffhausen. Im Fokus stand dabei vor allem der Auftritt der letztjährigen Sm’Aesch-Pfeffingen-Topscorerin Taylor Fricano. Die US-Amerikanerin geht in dieser Saison für die Ostschweizerinnen auf Punktejagd.

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Es war letztlich aber nicht Fricano, sondern ganz andere Spielerinnen, welche das Startgeschehen dieser Partie prägten. Auf Seiten des leicht favorisierten Heimteams zeigten wie schon eine Woche zuvor die amerikanische Aussenangreiferin Kelli Bates und Diagonalspielerin Madison Duello ein starkes Spiel. Dazu kam die 192 cm grosse Olga Bogdanova, die bei ihrem ersten Einsatz für die Baselbieterinnen zwar etwas länger brauchte, um ins Spiel zu finden, aber mit ihrem wichtigen Punkt zum 11:11-Ausgleich ein Sm’Aesch-Feuerwerk bis zum vorentscheidenden 19:11 einläutete und später auch noch den ersten Satzball mittels feinem Block verwertete.

Immer wieder hielt der Sm’Aesch-Block dicht

Im zweiten Satz war es immer öfter die ausgezeichnete Blockarbeit des Heimteams, welche den Gegner schier zur Verzweiflung brachte. Nach ausgeglichenem Beginn drehten Bates und Capitaine Madlaina Matter dann aber nochmals auf und sorgten damit auch gleich wieder für einen komfortablen 16:10-Vorsprung. Trotz einigen kleinen Konzentrationsfehlern beim Service und der Annahme konnte Gabi Schottroff wenig später den ersten Satzball beim Spielstand von 24:19 im gegnerischen Feld unterbringen.

Nach dieser 2:0-Satzführung liessen die Gastgeberinnen etwas nach, sodass sich Trainer Vollmer genötigt sah, ein Zeichen zu setzen und Katie Oleksak als Zuspielerin einwechselte. Auch war zu diesem Zeitpunkt Libera An Saita in der Defensive gefordert. Und die Japanerin trug einiges dazu bei, dass Sm’Aesch wieder auf die Siegerstrasse zurückfand. In der Folge brachte Passeuse Oleksak mit ihrem variablen Passspiel ihre Angreifer-Kolleginnen Duello und Bogdanova immer wieder in ausgezeichnete Abschlusspositionen, welche diese auch konsequent zu nutzen wussten. So entschieden die Baselbieterinnen auch den dritten Satz mit 25:18 und damit das Spiel mit 3:0-Sätzen für sich.

«Welcome back, Block» sagte eine glückliche Schottroff nach dem Spiel und wusste genau, dass sie nach ihrer langen Verletzungspause auf dem richtigen Weg ist. Auch Trainer Vollmer war mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden: «Es war sicher noch nicht alles perfekt, aber man konnte sehen, dass Bogdanova trotz grossem Trainingsrückstand bereits einiges bewirken kann und wir mit Maeder und Oleksak über zwei ausgezeichnete Zuspielerinnen verfügen.»

Traktor Basel blieb in Genf ohne Chance

Keinen Jubel gab es indes beim Männerteam von Traktor Basel. Der Basler NLA-Vertreter musste sich im ersten Spiel der Saison gegen Chênois Genève mit 0:3 (18:25, 20:25, 15:25) deutlich geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Daniel Rocamora und Captain Samuel Ehrat fand in keiner Phase dieser Saisonauftakt-Partie Zugriff auf das Spielgeschehen.

Sm’Aesch Pfeffingen – Schaffhausen 3:0

Löhrenacker. – 300 Zuschauer. – Satzresultate: 25:17, 25:19, 25:18. – Sm’Aesch Pfeffingen: Schottroff, Matter, Saita, Bogdanova, Bates, Duello, Maeder; Wylie, Schirmer, Oleksak, Chrtianska, Saladin.

Chênois Genève – Traktor Basel: 3:0
Centre Sportiv Sous Moulin. – Satzresultate: 25:18, 25:20, 25:15. – Traktor Basel: Widmer, Simonett, Jukic, Mika, Schmid, Broch, Ehrat, Müller, Ramer.

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