Sm’Aesch-Head-Coach Andreas Vollmer war richtig froh, sich endlich wieder während einer ganzen Woche dem Training widmen zu können, nachdem man in den letzten Wochen so quasi von Spiel zu Spiel geeilt war und dabei im Europa-Cup auch noch lange Reisen auf sich nehmen musste.

Und dass man sich auf den Viertplatzierten der Tabelle aus Schaffhausen gut vorbereitet hatte, war nicht zu übersehen. Denn man wollte natürlich unbedingt die 1:3- Heimniederlage gegen die Ostschweizerinnen vom 17. Dezember 2017 korrigieren.

Nach einem etwas zögerlichen Start der in einem 6:8-Rückstand beim ersten technischen Time-Out mündete, kam nach dem nächsten Sm’Aesch-Punkt Zuspielerin Tess von Piekartz zum Aufschlag und drehte das Resultat auf 14:8 für das Heimteam. Damit war dieser erste Satz praktisch zu Gunsten der Baselbieterinnen gelaufen und Jazmine White beendete diesen mit einem souveränen Block.

Weiter mit Volldampf

Auch im zweiten Satz zogen Topskorerin Maja Storck und Jazmine White mit ihren Punkten nach einem wackligen Start (1:3) ihr Ding durch und lagen beim zweiten technischen Time-Out wieder klar mit 16:11 in Führung.

Die ohne ihre verletzte Topskorerin Chantale Riddle angetretenen Schaffhauserinnen konnten auch im zweiten Durchgang diese Hypothek nicht mehr wettmachen und es war einmal mehr Capitaine von Piekartz, die mit einem Block den Sack zur 2:0-Satzführung zumachte.

Auch im dritten Durchgang lagen die Gastgeberinnen nach wenig berauschendem Start schnell wieder mit 16:10 in Front und Trainer Vollmer brachte für Walch und White die Ersatzspielerinnen Livia Zaugg und Lea Werfeli in die Partie. Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen fanden auch die Beiden ins Spiel und machten ihre Punkte.

Den ersten Matchball verwertete wenig später Routinier Anu Ennok zum deutlichen Sieg. Und mit dem letzten Ball begann auch gleich die Vorbereitung auf die Viertelfinal-Partie im CEV Challenge Cup vom kommenden Donnerstag gegen Olympiakos Piräus (20.00 Uhr, Löhrenacker).