Fussball

So kann der FC Basel bereits nächste Woche Schweizer Meister werden

Basels Yoichiro Kakitani denkt über seinen Abgang nach.

Basels Yoichiro Kakitani denkt über seinen Abgang nach.

Rot-Blau könnte schon in einer Woche jubeln. Anders FCB-Japaner Yoichiro Kakitani: Er kommt einfach nicht auf Touren und kündigt an, nach der Saison über die Bücher zu gehen.

Im Optimalfall kürt sich der FC Basel bereits am nächsten Wochenende zum Schweizer Meister. Die Meister-Rechnung: Rot-Blau gewinnt die Spiele morgen gegen Luzern, am Mittwoch in Vaduz und am darauffolgenden Samstag gegen GC. Gleichzeitig darf Verfolger YB nicht mehr als vier Punkte holen. Kurios: Da die Berner am ersten Mai-Wochenende am Tag nach dem Basler Heimspiel gegen GC antreten, könnten die FCB-Profis beim Auslaufen vom sechsten Titelgewinn in Serie erfahren.

Langsam aber sicher beginnen im Hintergrund die Vorbereitungen für die grosse Meistersause auf dem Barfüsserplatz. Paulo Sousa will – ganz Profi – von alldem nichts wissen. «Luzern ist seit der Winterpause klar stärker geworden. Die Mannschaft trägt jetzt die Handschrift von Trainer Markus Babbel», warnt der Portugiese vor dem morgigen Gegner. Sicher fehlen werden gegen die Innerschweizer Topskorer Shkelzen Gashi (zweite von zwei Spielsperren), Derlis Gonzalez (gesperrt nach der vierten Verwarnung in Sion) und Dauerpatient Ivan Ivanov.

Chancen für einen Streller-Einsatz sind gross

Fraglich ist ausgerechnet der Einsatz von Marco Streller: Der Captain hat erneut eine Woche hinter sich, in der er nur teilweise trainieren konnte. Dieses Mal wird er von einer Reizung der Achillessehne geplagt. Sousa sagte gestern Vormittag: «Stand jetzt ist die Chance gross, dass Marco spielen kann.» Eine Entscheidung fällt wohl erst in den letzten Stunden vor dem Anpfiff.

Auf der Liste der Kandidaten, die Streller ersetzen könnten, taucht auch Yoichiro Kakitani auf. Der Japaner ist zuletzt in Vergessenheit geraten – zu wenig spielte er, zu gut spielten die anderen. Paulo Sousa: «Als Trainer lasse ich diejenigen spielen, denen ich voll vertraue.» Kakitani gehört demnach nicht dazu. Trotzdem will der 25-Jährige, der im Sommer mit viel Getöse in Basel begrüsst wurde, nicht von einem verlorenen Jahr sprechen: «Ich habe viel gelernt und stehe kurz davor, Titel zu gewinnen. Ich mag Basel.» Derzeit konzentriere er sich voll auf das Saisonende – danach müsse man, was seine Zukunft betreffe, über die Bücher. So oder ähnlich haben Spieler auch schon ihren Abschied angekündigt.

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