Der Start in dieses Meisterschaftsspiel erwies sich für das Heimteam zwar als etwas harzige Angelegenheit. Head-Coach Timo Lippuner schickte gegen die am Tabellenende herumkrebsenden Schaffhauserinnen eine gegenüber den letzten Spielen ziemlich veränderte Mannschaft aufs Feld.

Ralitsa Vasileva spielte nach ihrer Fussverletzung erstmals wieder und auch Madlaina Matter kam in der Mitte für Capitaine Barbara Duarte zum Einsatz. Nach einem 2:6-Rückstand nahmen die Baselbieterinnen dann aber trotz einigen Servicefehlern das Heft in die Hand und dominierten in der Folge das Spiel.

In diesem ersten Satz waren Maja Storck und die Bulgarin Vasileva die erfolgreichsten Punktesammlerinnen. Unterstützt von einer starken und flinken Libera Thays Deprati gewann Sm’Aesch diesen Auftaktsatz letztlich noch standesgemäss mit 25:21.

Mit möglichst wenig Aufwand zu drei Punkten

Auch im zweiten Satz, jetzt mit Duarte am Mittelblock, handelte sich der haushohe Favorit erneut einen Rückstand ein (2:5). Mit einer jetzt endlich angriffigeren Topskorerin Laura Künzler und guter Blockarbeit konnte auch dieses kleine Malheur wieder ausgebügelt werden (9:7).

Doch diesmal liessen sich die Ostschweizerinnen nicht so einfach abschütteln und drehten ihrerseits das Score dank den Punkten der Tschechin Katerina Holaskova und der Chinesin Yiting Cao auf (10:13). Die Reaktion von Trainer Lippuner liess nicht auf sich warten und Routinier Anu Ennok sollte auf dem Feld für Ordnung und die nötigen Punkte sorgen.

Doch nach einer Vier-Punkte-Führung unterliefen Passeuse Tess von Piekartz einige haarsträubende Zuspielfehler und die tapfer kämpfenden Gäste konnten punktemässig ausgleichen. Doch dem Schlussspurt des Tabellenführers war dann kein Kraut mehr gewachsen und die 2:0-Satzführung perfekt.

Mit dem schnellen Ende vor Augen sahen die Zuschauer im dritten Satz dann ein konzentriertes Heimteam, jetzt mit Samira Sulser für Storck, das auch ohne seine Stammspielerinnen die nötigen Punkte für den klaren Sieg machte.

«Es war zu Beginn des Spiels schwierig, den richtigen Schlachtplan für die Partie gegen Schaffhausen zu finden. Wir haben nämlich unter der Woche im Training zwei verschiedene Angriffsvariationen geübt» sagte Libera Deprati nach dem Erfolg.

Bleibt zu hoffen, dass Sm’Aesch Pfeffingen auch in der Cuppartie gegen Franches Montagnes die für einen Einzug in den Cupfinal nötigen Spielzüge findet (Sonntag, 12. Februar, 17 Uhr, Löhrenackerhalle).