Volleyball

Souveräner Sieg im zweiten Halbfinal-Spiel: Sm’Aesch Pfeffingen steht im Playoff-Final

Sm'Aesch Pfeffingen steht nach dem klaren Sieg gegen Schaffhausen im Playoff-Final.

Sm'Aesch Pfeffingen steht nach dem klaren Sieg gegen Schaffhausen im Playoff-Final.

Dank einem diskussionslosen 3:0-Sieg bei Kanti Schaffhausen konnten die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen ein Entscheidungsspiel verhindern und spielen nun gegen Neuchâtel UC um den Schweizer Meistertitel.

Spielstand in diesem zweiten Playoff-Halbfinalspiel zwischen dem Heimteam Kanti Schaffhausen und Sm’Aesch Pfeffingen: 2:0 nach Sätzen für die Baselbieterinnen und eine 24:16-Führung im dritten Satz.

Da kommt der Ball zu Tess von Piekartz und alle warten auf ein Zuspiel der Passeuse. Doch die für die verletzte Taylor Tashima reaktivierte Holländerin hat einen anderen Plan und bringt den dritten Matchball ohne mit der Wimper zu zucken mit einer sauberen Finte und gegnerischen Feld unter und schickt sich und ihr Team damit in den Playoff-Final.

Viel Kampfgeist

Es war dies der Schlusspunkt hinter eine von A bis Z hochkonzentrierte und starke Vorstellung der Favoritinnen. Nach dem verpatzten Cupfinal und der damit verbundenen 1:3-Niederlage gegen Neuchâtel UC hatte Head-Coach Andreas Vollmer seine Spielerinnen offensichtlich genau auf den Moment wieder in die Spur zurückgebracht:

«Es bringt nichts über Vergangenes zu jammern. Wir haben die ganze Trainingswoche über vorwärts geschaut und versucht die gemachten Fehler auszumerzen.» Und es waren dann auch genau die beim Cupfinal ausgemachten Mängel bei der Mannschaft um Capitaine Madlaina Matter, welche an diesem Samstagabend den Unterschied zu Gunsten von Sm’Aesch Pfeffingen machten. Guter Service, saubere Annahme, starke Blockarbeit und viel Kampfgeist.

Auch nach Satzführung nicht nachgelassen

Schon im Startsatz war die Körpersprache des Gästeteams mehr als deutlich. Mit teilweise schönen und mutigen Angriffen lag man schnell mit teils bis zu sieben Punkten voraus und nutzte gleich den ersten Satzball zur Führung.

Noch extremer dann die Dominanz in Durchgang Zwei und vor allem dann im dritten Satz, Nach einem Drei-Punkte-Rückstand zu Satzbeginn waren es Gabi Schottroff und Monika Chrtianska welche die Ostschweizerinnen mit ihrem Block schier zur Verzweiflung brachten und aus dem Rückstand schnell eine deutliche Führung machten. Vor allem der Punkt zum zwischenzeitlichen Spielstand von 15:12 für die Baselbieterinnen brachte die vielen mitgereisten Sm’Aesch-Anhänger fast aus dem Häuschen.

Mit enormem Kampfgeist, Willen und Können verhinderten die Gäste gleich sieben Mal einen gegnerischen Punktgewinn, ehe Schottroff dem Treiben ein Ende setzte und den wichtigen Punkt für ihr Team buchte. Der Rest dieser relativ einseitigen Partie war dann schon fast ein Schaulaufen der Gäste, welcher im Jubel über den Playoff-Finaleinzug mündete.

Wieder gegen Neuchâtel

Damit kommt es in der Best-of-Five-Serie erneut zum Vergleich gegen NUC. Nach Supercup, drei Qualifikationsspielen und dem Cupfinal, stehen jetzt nochmals maximal fünf Partien gegen die Neuenburgerinnen auf dem Programm.

Dank ihrem zweiten Platz aus der Qualifikation haben Topskorerin Dora Grozer und ihre Teamkolleginnen den nicht zu unterschätzenden Heimvorteil. Das erste Spiel findet bereits am kommenden Donnerstag, den 11. April um 19.30 in der Löhrenackerhalle in Aesch statt. Zwei Tage später folgt in Neuenburg das Auswärtsspiel, ehe dann am Ostermontag um 14.00 die zweite Heimpartie angepfiffen wird.

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