Gegen die favorisierten Zürcher zeigte der RTV über weite Strecken und bis kurz vor Schluss eine durchwegs starke Leistung. In der ersten Halbzeit lag die Mannschaft von Cheftrainer Samir Sarac und Assistenzcoach Patrice Kaufmann mehrheitlich in Führung und war mit dem Pausenresultat von 14:14 eher schlecht bedient.

 In der zweiten Halbzeit war bis kurz vor Schluss jeder Ausgang möglich. In den entscheidenden Momente agierte der RTV jedoch eine Spur zu wenig abgeklärt bis naiv. So traf Maurus Basler nach 46 Minuten beim Spielstand von 21:20 nur den Pfosten oder Tibor Jurjevic scheiterte sechs Minuten vor Schluss beim Stand von 23:25 mit einem Penalty am gegnerischen Torhüter. Pfadi Winterthur bedankte sich dafür auf seine Weise und reagierte jeweils prompt mit einem Gegentreffer und kam letztlich zu einem eher glückhaften Sieg. Schon in der ersten Halbzeit hatte der RTV (Topskorer Rares Jurca) einen Siebenmeter nicht verwerten können.

Dennoch kann, soll und darf der Mannschaft kein wirklicher Vorwurf gemacht werden. Der RTV gefiel als Kollektiv mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung – wofür er einige unglückliche Zweiminuten-Strafen kassierte. Bester Torschütze war Rares Jurca mit acht Treffern. Eine hervorragende Leistung zeigte der junge Torhüter Dennis Wipf, welcher den Vorzug erhalten hatte, praktisch durchspielte und sich das Vertrauen redlich verdiente.

Nächster Fixpunkt für den RTV bildet das Heimspiel am Freitag, 30. November 2018, gegen den BSV Bern (20:15 Uhr, Sporthalle Rankhof, Basel).