Basketball

Starwings brechen in Vevey im letzten Viertel ein

Omar Sherman (rechts) gehörte bei den Starwings noch zu den Besseren.

Omar Sherman (rechts) gehörte bei den Starwings noch zu den Besseren.

Die Starwings verlieren ein Nachholspiel der 14. Runde gegen Vevey Basket klar mit 54:75 (29:34). Gegen den Gegner, der im Sommer noch den Konkurs anmelden wollte, hatten die Gäste aus dem Baselbiet vor allem in den letzten Spielminuten keine Chance.

Auswärtsspiele unter der Woche in der Romandie sind heikel. Das finale Skore von 54:75 (29:34) bestätigte diese These eindeutig. Dabei hatte Vevey anfangs Woche den Abgang von drei Leistungsträgern und ihrem amerikanischen Topskorer Stephan Harris verkündet, weitere bestandene Nationalliga-A-Spieler waren verletzt. Aber wie alle an­deren Klubs der höchsten Spielklasse reagierten die Waadtländer, trotz klammer Kasse, und reaktivierten Thomas Studer (39, 198cm) und holten von SAM Massagno den Jung-Internatioanlen Yuri Solcà.

Bis zur 30. Minute war das Spiel offen (47:52), auch wenn bei den Baselbietern nur Ja­cori Payne und Omar Sherman den minimalsten Anforderungen genügten. Die restlichen Akteure haben in dieser Verfassung auf einem Nationalliga-A-Feld absolut keine Spielberechtigung. Die Viviser Zuschauer erschraken regelrecht, was aus den einst stolzen «Wings» geworden ist.

Totaler Einbruch im letzten Viertel

Im letzten Viertel schieden Captain Joêl Fuchs, der zum dritten Mal hintereinander ohne Punkte blieb, und Ilija Vranic mit fünf Fouls aus. Es blieb ein heterogener Haufen zurück, der in den letzten zehn Minuten zum Spielball der Heimmannschaft degradiert wurde. Auch einige Junioren waren da­bei. Wie seit Saisonbeginn haben sie nicht einmal im Ansatz das Niveau, um dereinst in der höchsten Spielklasse zu spielen. Die Wurfquoten der Starwings sind schlicht unterirdisch. Böse Zungen behaupten, dass der Grossteil der Birsfelder nicht einmal in einen grossen Wäschezuber treffen würde. Ein ganz anderes Bild ergibt sich bei «No-name» Marco Mouro Barba (18), der von der Fri­bourg-Olympic-Académie nach Vevey wechselte und in 21 Minuten gleich 16 Punkte er­zielte. Von solchen Talenten ist in Basel und der Region weit und breit nichts zu sehen.

Mit dem Spiel ist damit ein weiteres Trauerspiel vorbei. Dennoch rückten die Starwings sogar auf Rang 9 vor. Besser wäre es aber, wenn die Spielzeit 2019/20 schon jetzt beendet wäre.

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