Basketball

Starwings mit Husarenstück in Lausanne

Nemanja Calasan (in gelb) behielt gegen Lausanne den Überblick. (Archiv)

Nemanja Calasan (in gelb) behielt gegen Lausanne den Überblick. (Archiv)

Die Starwings-Basketballer sorgen weiterhin für positive Schlagzeilen. Zum Jahresauftakt bezwingen sie auswärts Lausanne Pully mit 73:65 und rücken in der Tabelle vor.

Mit einem Sieg verabschiedeten sich die Baselbieter Basketballer in die Weihnachtsferien, mit einem Sieg starten sie ins neue Jahr. Dabei stand das Spiel gegen Lausanne Pully lange auf Messers Schneide. Nach einem durchzogenen Anfangsviertel gingen die Baselbieter kurz vor der Pause in Führung – und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Ganz sicher, dass es zum Erfolg reichen würde, war man aber dennoch nie.

Gegen Ende der Partie gerieten die «Wings» nochmals gehörig ins Zittern. Drei Minuten vor der Endsirene stand es plötzlich nur noch 59:63 und das Momentum schien auf der Seite der hartnäckigen Romands, die nochmals alles nach vorne warfen, zu sein. Doch dann kam der grosse Auftritt des bärenstarken JaCori Paynes. Mit zwei wichtigen Dreipunktewürfen innert 35 Sekunden war «die Sache geregelt» (59:69), wie ein Lausanner Zuschauer ein wenig missmutig feststellen musste. In den restlichen Sekunden ging es darum, die Führung über die Zeit zu bringen, um mit zwei Punkten im Gepäck zurück ins Unterbaselbiet zu kehren.

Einen guten Eindruck in seinem zweiten Pflichtspiel für die «Wings» hinterliess Neuzuzug Omar Sherman, der 13 Rebounds holte und unter den Körben zeigte, dass er ein «Brocken» mit Center-Bewegungen ist. Einzig die hohe Foulbelastung könnte zu einer Hypothek werden, denn Starwings-Cheftrainer Dragan Andrejevic sah sich genötigt, Payne, Branislav Kostic und Teamcaptain Joël Fuchs über die gesamten 40 Minuten auf dem Parkett zu lassen. Auch Routinier Nemanja Calasan kam auf über 38 Minuten Spielzeit.

Mit dem Auswärtssieg schlossen die «Wings» zu Lausanne auf und befinden sich nun punktgleich auf dem achten Tabellenplatz. Diese Rangierung würde zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen. Der Weg dahin ist aber noch lang, Boncourt, Lugano und Nyon lauern knapp hinter den «Wings». Eine schöne Momentaufnahme ist die aktuelle Tabellensituation aber allemal.

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