Auf einen euphorischen Anfang (15:2 nach sechs Minuten) erfolgte im zweiten Viertel der fast schon obligate Einbruch, sodass es nach 18 Minuten 30:30 stand. Doch innert 100 Sekunden konnte das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat wieder zulegen und jene Punktedifferenz schaffen, welche die Gäste in den zweiten 20 Minuten nie mehr gefährden konnten.

Burrows mit Glanzstart

Einen brillanten Abend hatte Jaraun Burrows. Der Mann von den Bahamas hatte nach sieben Minuten bereits sagenhafte 17 (!) Zähler erzielt. Dann stellte er zwar die Punkteproduktion vorerst ein, doch an seiner Stelle war es Spielmacher Brandon Jenkins, der nicht nur aggressiv verteidigte, stark reboundete, sondern auch immer wieder mit Penetrationen zum Korb für Punkte sorgte. Und im Endviertel zeigten Burrows, der «fliegende Mann von den Bahamas» und Justin Dobbins, der stark unter den Brettern arbeitete und einige spektakuläre Dunks zeigte.

Geglückter Einstand von Rahier

Der Einstand von Julien Rahier darf als geglückt taxiert werden. Der Belgier, ein ruhiger, überlegter Akteur, konnte seine fehlende Spielpraxis nicht verbergen, doch seine Routine half den Gastgebern in schwierigen Phasen, nicht die Kontrolle über die Partie zu verlieren. Obwohl Neuchâtel ein Aufsteiger ist, verfügen die Romands – zumindest auf dem Papier – über eine Mannschaft, welche in den «Top Four» klassiert sein müsste.

Aufwärtstrend bestätigen

Bereits morgen Abend (18 Uhr; Sporthalle Birsfelden) können die Starwings ihren Erfolg bestätigen. Gegen den BBC Nyon will das Team den dritten Sieg feiern und die Ambitionen, die Playoffs (Rang 8) zu erreichen, unterstreichen. Gelingt es den Starwings, die harzigen Phasen zu minimieren und die weiterhin ungenügende Freiwurfquote (gegen Union lag diese bei 55 Prozent) zu verbessern, so dürfte ein Erfolg gegen die Waadtländer kein Ding der Unmöglichkeit sein.