Basketball

Starwings unterliegt Fribourg Olympic mit 62:85

Starwings-Spieler Brandon Jenkis (11)

Starwings-Spieler Brandon Jenkis (11)

In der vierten Runde der NLA-Meisterschaft setzte es für die Starwings-Basketballer gegen Fribourg Olympic mit 62:85 (37:41) die erwartete (vierte) Niederlage ab.

Während beim Arlesheimer-Birsfelder Kombinat zwei Akteure, Brandon Jenkins und Justin Dobbins (beide USA), alles machen mussten, war beim Gast aus der Saanestadt immer ein Quintett auf dem Feld, das sich die Aufgaben aufteilte. Beim Schweizer Rekordmeister skorten sieben Akteure im zweistelligen Bereich, bei den Unterbaselbietern erzielten Jenkins und Dobbins zusammen 48 der 62 Punkte. Teamsenior Anthony McCrory (35) war bemüht (und hatte noch viel mehr Mühe), Center Niels Matter kämpfte, blockte zweimal und reboundete nach Möglichkeit, während dem Innerschweizer Ralph Güttinger immerhin zwei Dreipunktewürfe glückten. Zu mehr war niemand fähig; und andere Schweizer Akteure (wie Joël Fuchs) waren auf dem Feld, weil Basketball halt zu fünft gespielt wird. Manchmal wäre es wohl besser gewesen, Jenkins und Dobbins hätten sich alleine der Übermacht der Gäste gestellt.

Einzig im zweiten Viertel, das die Starwings mit 24:18 für sich entschieden, waren sich die beiden Teams einigermassen ebenbürtig. Und als nach 21 Minuten das Skore 41:41 lautete, glaubten einige der treuen Starwings-Anhänger, ein Wunder würde geschehen. Aber Olympic, das nach elf Minuten locker mit 26:13 geführt hatte, ehe der Schlendrian Einzug hielt, erhöhte nach dem Starwings-Ausgleich den Rhythmus. Und innerhalb weniger Minuten war jene Differenz gelegt, die es zwischen einem Klub, der über professionelle Strukturen, einen Vollprofi-Betrieb und ein Millionen-Budget verfügt und einem Amateurklub einfach geben muss. Bei Fribourg kam der 208 Zentimeter grosse Darrius Garrett (22, USA) als siebter Mann zum Einsatz, während bei den «Wings» Güttinger der siebte Mann ist. Und weil bei den Starwings, wie in all den Jahren zuvor, mit notorischer Regelmässigkeit einer der wenigen Profispieler verletzt ist (diesmal war es Jaraun Burrows), verkommen die Vergleiche zu Duellen, die schon vor dem ersten Sprungball entschieden sind. Wenn bei anderen NLA-Vereinen einer der fünf Ausländer hustet, wird sofort Ersatz eingeflogen. Bei den Starwings durfte Burrows seine Teamspieler anfeuern – und sah, dass ein Basket-Spiel «zwei gegen fünf» nicht wirklich Spass macht.

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