Der Grund hiefür ist, dass sich im heutigen Basket keine Partien gewinnen lassen, wenn nur vier Akteure das erforderliche Niveau aufweisen. Die vier amerikanischen Profispieler der «Wings» wussten durchaus zu gefallen – Center A.J. Pacher (22) ist ein Juwel, der in einigen Jahren in einer viel stärkeren Meisterschaft spielen kann (und wird).

Miserable Wurfquote

Riley Luettgerodt hat bereits in besseren Ligen gespielt – und zeigte in Monthey «nur» eine gute Partie. Getrübt durch eine Quote von sechs erfolglosen Dreiern und sechs Ballverlusten. Darell Vinson ist ein Top-Athlet, der unheimlich hart unter den Brettern arbeitet und sich 13 Rebounds holte, während Spielmacher Kaylon Williams eine miserable Wurfquote (2 von 13 insgesamt) aufwies, sich jedoch mühte, Struktur ins Spiel der Unterbaselbieter zu bringen.

Fehlende Kraft und Konzentration

Und weil Joël Fuchs kaum eine und Stefan Petkovic gar keine Rolle spielte, mussten die vier Amerikaner praktisch durchspielen. Ein Anachronismus, denn in den entscheidenden Momenten – wie im dritten Viertel, als die «Wings» bedrohlich nahe an die Walliser herangekommen waren – fehlte die Kraft für eine bessere Defensive und die Konzentration für einen sicheren Wurf. Auch der Gastgeber stützte sich primär auf sein US-Profi-Quartett ab, doch man entdeckte das einstige Talent Raphaël Moret (30, 201), das bereits von 2005 bis 2007 für Monthey gespielt hatte.

Obwohl Moret in den letzten Jahren in den Niederungen der 1. Liga (bei Martigny) gespielt hatte, war er im Vergleich zu den «Wings» der 5. Ausländer beim Heimteam. Und weil Monthey in der Hinterhand noch einen nationalen Center (Mladen Lukic, 209 cm) sowie einen ehemaligen U20-Internationalen hat, wird die Differenz zwischen Wallisern und Baselbietern weiter anwachsen.