Basketball

Starwings verpassen den Exploit knapp

Branislav Kostics Einsatz reichte für die Starwings nicht zum Sieg. (Archiv)

Branislav Kostics Einsatz reichte für die Starwings nicht zum Sieg. (Archiv)

In einer unterhaltsamen und am Ende dramatischen Partie zwischen den Starwings und Monthey-Chablais blieb das Happy-End für die Birsfelder aus. Dennoch zeigten die Unterbaselbieter, dass sie gegen favorisierte Gegner mithalten können.

Ziel im Basketball ist es, den Ball in den Korb zu werfen. Manchmal geht dies mit einem spektakulären Dunking, das aber nicht mehr zählt als ein simpler Korbleger. In der Regel aber muss man werfen – und möglichst oft treffen. Sowohl die Birsfelder als auch die Gäste aus dem Wallis warfen viel – mit dem Unterschied, dass Erstgenannte weniger gut warfen. Weil Monthey zudem zu viele zweite oder dritte Bälle in der Offensive bekam, setzte es eine logische Niederlage ab. Die Möglichkeiten der «Wings» und jene des BBCM sind schlicht zu verschieden.

Viel Moral nach grossem Rückstand

Monthey war 2005, im Aufstiegsjahr der Starwings, Schweizer Meister. Die Walliser sind ein Evergreen in der Nationalliga A und vor allem in ihrem Heimstadion äusserst unangenehm. In der Fremde liegt der BBC Monthey noch eher im Bereich des Möglichen. Nach einem flotten Auftakt folgte zwischen der 11. und 15. Minute der «Hammermann» für die Unterbaselbieter. 21:36 leuchtete es von der Anzeigetafel auf. Doch selbst ein 15-Punkte-Rückstand ist im Basket keine Garantie. Und tatsächlich: Bis zur 30. Minute bewiesen die Starwings, dass sie gute Kost liefern können. Nach 29:40 Minuten führten die Birsfelder mit 57:56. Ins letzte Viertel gingen sie aber dann doch wieder mit ei­nem Zweipunkte-Rückstand.

Und in diesen letzten zehn Minuten waren die Gäste schlicht cleverer. Sie verfügten über zwei Amerikaner, die für Musik und Punkte sorgten. Marvin Prochet warf 18 Zähler, Thomas Dunans deren 27. Bei den «Wings» überzeugte traditionell Jacori Payne mit 24 Zählern. Trotz einer kämpferisch einwandfreien Leistung reichte es schlussendlich nicht für einen Starwings-Sieg.

Wollen die Birsfelder einen kleinen Schritt in Richtung Mittelfeld machen, muss die Rolle von Routinier Nemanja Calasan (35) überdacht werden. Punktemässig bescheiden, ist er in der Defense inexistent und verfügt über sehr bescheidene Wurfquoten. Und just diese zwei Faktoren sind es, welche Exploit und Erfolge über grosse Mannschaften wie Monthey verhindern. Trotzdem hätte sich die Chance zu einer Überraschung geboten, hätte Omar Sherman kurz vor Schluss mit einem Wurf den Ausgleich erzielt.

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