Entsprechend aktiv hätte das komplette OK-Team an einem neuen Sponsoringkonzept gearbeitet, welches neu keinen Titelsponsoren mehr beinhaltet. Dies nicht, weil man sich an den Zigarren von Davidoff die Finger verbrannte, sondern weil die volle Konzentration, auch in Kooperation mit der ATP World Tour, der Marke «Swiss Indoors» gelten soll.

Neu werden zwei Zehnergruppen das Turnier tragen. Zehn internationale Firmen, die auf dem Center Court vertreten sein werden, sowie zehn nationale Unternehmen, die im Verbund dazu beitragen, das finanzielle Rückgrat des Grossanlasses zu stärken. Finanziert von Stadt- und Landkanton wird auf dem Spielbelag weiterhin der Basel-Schriftzug zu sehen sein, der die Region weltweit bekannt machen soll.

Drittgrösstes Hallenturnier

Das Basler Turnier hat sich weltweit einen Namen gemacht und gilt laut Brennwald hinter Paris und Schanghai als wichtigstes Hallenturnier. Für die 42.Austragung wurde das Preisgeld um fünf Prozent auf 1,835 Millionen Euro angehoben. Die Basler nehmen einzig für Roger Federer (Vertrag bis 2013) und Novak Djokovic Geld in die Hand.

Der Ticketverkauf ist bereits angelaufen. Insbesondere der Online-Vertrieb funktioniert immer besser. Tennisfans hatten offenbar nur auf den Verkaufsbeginn gewartet. Die letzten drei Turniertage waren binnen 17 Minuten ausverkauft. Was auch unter Anbetracht aller Sponsorentickets eine beachtliche Marke darstellt. Für die übrigen Tage, auch für den «Super Monday» sind noch Tickets zu haben.

Wie ursprünglich bereits für die letztjährige Austragung geplant, wird der Spielbelag in diesem Jahr blau sein. Mit dieser Massnahme passt sich Basel dem zwei Wochen später stattfindenden Masters in London an. Auch die Spielbälle stammen neu vom gleichen Fabrikat wie an der Themse. Dies erleichtert den Spielern die Vorbereitung auf den wichtigen Saisonabschluss. Gerade auch Roger Federer kritisierte in der Vergangenheit den ständigen Materialwechsel. Einem erfolgreichen Basler Herbst sollte damit nichts mehr im Weg stehen.