Gäbe es eine Definition für einen perfekten Start in ein Spiel, würde sie sich mit dem heutigen Geschehen in den ersten Minuten decken. Denn nur fünf Minuten nach Anpfiff erzielte Marc Janko das erste Tor für den FCB. Es war – nach dem Penalty gegen Saint-Etienne – sein erst zweites Tor in der Rückrunde. So war die Freude grösser als auch schon.

Aber die Freude währte nicht lange, denn nur sieben Minuten nach dem Führungstor konnte der FC St. Gallen ausgleichen.

Der Eine oder Andere vermutete spezielle Gründe ...

Somit ging es mit einem 1:2 aus Basler Sicht in die Kabine. Und was auch immer Urs Ficher seinen Mannen dort sagte, Marc Janko scheint speziell gut zugehört zu haben. Denn nach der Pause wurde es zu seinem Spiel. Oder besser seinem Tag.

Ach eigentlich ist es doch – kleine Torflaute hin oder her – seine Saison. Spätestens ein Blick auf seine Statistiken bestätigt das.

Oder wie Janko selber sagt:

Am Schluss durfte sich dann auch noch Steffen freuen. Und im Vergleich zum Jubel nach seinem letzten Treffer für den FCB war er dieses Mal ganz artig. Oder wie man so schön sagt: Ende gut, alles gut.