Rudern
Tagessiege für Schweizer Leichtgewichts-Achter und Elite-Frauen

Bei der sechsten Ausgabe des BaselHead konnten die Boote des Schweizer Ruderverbandes überzeugen und holten sich bei den Männern einen Doppelsieg. Bei den Frauen gewannen die Favoritinnen von Slavia Praha aus der Tschechischen Republik.

Drucken
Teilen
Der Leichtgewichts-Achter des Schweizer Ruderverbandes holte sich den Tagessieg mit Weltmeister (LW4-) und Lokalmatador Simon Niepmann am Schlag.

Der Leichtgewichts-Achter des Schweizer Ruderverbandes holte sich den Tagessieg mit Weltmeister (LW4-) und Lokalmatador Simon Niepmann am Schlag.

Zur Verfügung gestellt

Die Tagesbestzeit wurde bei 19 Minuten und 11.42 Sekunden gestoppt und reichte zum Sieg für den Leichtgewichts-Achter des Schweizer Ruderverbandes mit Weltmeister und Lokalmatador Simon Niepmann am Schlag. Der Vorsprung auf den Schweizer Schwergewichts-Achter betrug knapp 10 Sekunden, womit die Schweizer einen Doppelsieg feiern konnten. Dritte bei den Elite-Männern wurde eine tschechische Renngemeinschaft. Bei den Frauen wurden die Vorjahressiegerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen überlegen bei der Elitekategorie. Ebenfalls aufs Podest schaffte es mit gut 45 Sekunden Rückstand eine tschechische Renngemeinschaft vor dem Frauen-Achter des Schweizer Ruderverbandes.

Ähnlich eng wie bei den Elite-Herren war die Entscheidung bei den Junioren U19: Hier holte sich der niederländische Junioren-Achter den Sieg mit knapp 9 Sekunden Vorsprung auf eine tschechische Juniorenauswahl und die Österreicher aus Wien/Ottensheim. Bei den Juniorinnen gab es gar einen dreifachen Sieg für die Teams aus Tschechien. Bei den Masters gewann die deutsche Renngemeinschaft Nied/Nassovia Höchst vor den Zürich Masters. Bei den Master-Frauen holte sich die Renngemeinschaft Bellvoir/Küsnacht den Sieg vor den Damen aus Amsterdam.

Absage französischer Spitzenboote
Verständlicherweise sagten die Mannschaften aus Frankreich aufgrund der Anschläge in Paris ihre Teilnahme kurzfristig ab, wofür die Organisatoren grosses Verständnis entgegen bringen. Trotz dieser Absagen war das internationale Teilnehmerfeld sehr hochkarätig und führte zu einem interessanten Rennen mit zum Teil knappen Entscheidungen. „Ein Sieg am BaselHead ist inzwischen mit viel Prestige verbunden“, erklärt Co-OK-Präsident Martin Steiger das hohe Leistungsniveau.

Aus Schweizer Sicht erfreute insbesondere das gute Abschneiden der Schweizer Nationalmannschaft. „Es ist erfreulich, dass am BaselHead erstmals die Frauen-Nationalmannschaft mit einem Achter am Start war“, so Sabine Horvath zu dieser besonderen Premiere, welche zeigt, dass das Frauen-Rudern an Bedeutung gewinnt.

Trophy-Achter geht in die Tschechische Republik
Bevor der begehrte Rennachter in den Farben des Trophy-Partners Naturenergie an den siegreichen Club übergeben wurde, nahmen Stararchitekt Pierre De Meuron sowie Dominique De Meuron, beide aktive Mitglieder des Basler Ruder-Clubs, die Taufe des Bootes vor. Danach wurde das Boot mit dem Namen „BaselHead’15“ an Slavia Praha aus der Tschechischen Republik übergeben, welche ihren komfortablen Vorsprung in der Dreijahreswertung sogar noch ausbauen konnten.

Im Rahmen des BaselHead fand zudem eine Ehrung der Weltmeister im leichten Vierer ohne statt, bei welcher Simon Niepmann, Mario Gyr und Simon Schürch von ihren Klubpräsidenten mit Präsenten gewürdigt wurden. Lucas Tramèr musste seine Teilnahme aufgrund einer Verletzung absagen.

Stimmungsvolle Regattaatmosphäre entlang des Rheins

Der BaselHead hat den Rhein erneut zu einer stimmungsvollen Sportarena verwandelt. Das grosse Publikum am Rheinufer und auf den Brücken entlang der 6,4 Kilometer langen Strecke sorgte für eine tolle Wettkampfatmosphäre. Sicher trug auch das gute Wetter zu einer tollen Wettkampfstimmung bei.
Der nächste BaselHead findet am 19. November 2016 statt. Bei der 7. Ausgabe wird das Langstreckenrennen durch eine Sprintwertung ergänzt.

Aktuelle Nachrichten