Badminton
Team Baselland zittert nach Derby-Niederlage um den Klassenerhalt

Mit einem Gesamtskore von 1:7 bezogen die Athleten des Team Baselland eine deutliche Niederlage gegen den Rivalen aus Basel. Für die Baselbieter war es bereits die achte Niederlage in dieser Saison.

Mattia Roth
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Das Badminton-Derby zwischen Team Baselland und Uni Basel
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Basellands Sabrina Mattle in Action.
Joël König vom Team Baselland beim Schmetterball.
Baselbieter-Doppel mit Joël König (hinten) und Urs Baumgartner (vorne).
Joël König (hinten) und Urs Baumgartner (vorne) vom Team Baselland.
Uni Basel mit Daniela Lutz zeigte eine abgeklärte Leistung.
Anke Treu smasht für Uni Basel.

Das Badminton-Derby zwischen Team Baselland und Uni Basel

Nicole Nars-Zimmer

Das weiterhin von Verletzungen geplagte Team Baselland – rund um die als Nummer eins gesetzte Teamstütze und Leistungsträger Joel König – tat sich von Beginn an schwer gegen die zweite Garnitur der Universität Basel. Einzig der Leistungsträger der Gäste vermochte mit seinem Dreisatz-Sieg über den ansonsten sehr stark agierenden Marco Martucci für einen kleinen Lichtschimmer zu sorgen, welcher schlussendlich nichts weiter als Resultatkosmetik war.

Nur vier Sätze gewonnen

Insgesamt gelang es der Equipe aus dem Kanton Basel-Landschaft nur gerade vier Sätze für sich zu entscheiden. Unter anderem auch wegen der Vielzahl an individuellen Fehlern aufseiten des Auswärtsteams, welche einen versöhnlicheren Ausgang des Derbys zunichtemachten.

Nervosität spürbar

Hinzu kommt, dass bei vielen Spielern eine gewisse Unsicherheit und Nervosität aufgrund der aktuellen Klassierung innerhalb der Gruppe Ost der NLB zu spüren war. Somit verpassten es die Spieler des Tabellenletzten sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, während sich die Hausherren nach dem deutlichen aber keineswegs unverdienten Heimsieg weiter nach oben orientieren können.

Bereits die achte Niederlage

Für das Team Baselland geht es somit in der bevorstehenden Begegnung gegen das auf dem drittletzten Rang platzierten Team St. Gallen-Appenzell bereits ein wenig um den Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse.

Nach der achten Niederlage der laufenden Spielzeit sprachen die Baselbieter von dem nicht enden wollenden Verletzungspech der Hinrunde, welches dem Team eine konstante Kaderstärke verunmöglicht. «Wir hatten zu Saisonbeginn die Ambitionen unter den ersten drei klassiert zu sein. Dies ist uns jedoch deutlich misslungen», fasste die verletzte und beste Einzelspielerin Rahel König die Hinrunde in wenigen Worten zusammen.

Die Situation analysieren

Die zurzeit schmerzlich vermisste Leistungsträgerin fügte gar noch hinzu: «Nun gilt es die einzelnen Spiele auf das Genauste zu analysieren um herauszufinden, was in Zukunft zu verbessern ist und in den Trainings hart zu arbeiten und den Klassenerhalt noch zu schaffen.»