Schwärzer hätte die Saison für die drei NLC-Männer-Teams kaum verlaufen können. Die zweite Mannschaft der Old Boys unterlag Nyon in der finalen Abstiegsrunde 2:5, Kleinbasel und Sissach wurden von Frohberg respektive Lugano gleich mit 0:6 und 0:9 abgewatscht. Somit stellt die Region in der nächsten Saison kein einziges NLC-Team mehr.

Unendlich lange Verletzungsliste

Ein Szenario das im Kleinbasel nur zu gut bekannt ist. In regelmässigen Abständen steigt die Equipe auf und im Folgejahr wieder ab.
Genau wie diesmal. «Kurz gesagt, sind wir zu gut die 1. Liga und zu schwach für die NLC», schmunzelt Team-Captain David Glauser. «Aber klar sind wir enttäuscht, dass wir uns wieder nur eine Saison in der Liga halten konnten», fügt er an. Die Gründe für den erneuten Abstieg sieht Glauser in der scheinbar unendlich langen Verletzungsliste, wobei die Nummer 1 gar durchgehend ausser Gefecht war. Nun peilen die Kleinbasler den sofortigen Wiederaufstieg an, «der Grossteil der Mannschaft bleibt, eventuell wird das Kader noch durch junge Talente ergänzt», blickt Glauser voraus. Die Frage nach teuren ausländischen Spielern stellt man sich ohnehin nicht – denn alles läuft ehrenamtlich ab.

Sissach schlechtestes NLC-Team

Die Old Boys dürften den Abstieg in die 1. Liga jedoch gut verkraften, da die erste Mannschaft bereits in der NLB spielt und jüngst souverän den Klassenerhalt geschafft hat. Das Abschneiden von Sissach wirft jedoch Fragen auf. Einen einzigen Punkt holten die Baselbieter in dieser Saison – die schlechteste Ausbeute der Liga. Auch das Satzverhältnis von 4:52-Sätzen spricht Bände. Die 0:9-Klatsche gegen Lugano war dann noch der unrühmliche Schlusspunkt hinter einer sonderbaren Saison.