Volleyball

Therwil hat sich dank jugendlicher Unbekümmertheit in der NLB etabliert

Jana Surikova (r.) hat aus Therwil ein dynamisches Team geformt. JJJ

Jana Surikova (r.) hat aus Therwil ein dynamisches Team geformt. JJJ

In einer intensiven NLB-Partie gegen Leader Aadorf sicherten sich die Therwilerinnen den nicht unverdienten Sieg im fünften Satz mit 15:12. Auch wenn die Baselbieterinnen die Playoff-Runde verpasst haben – zufrieden ist man mit der Saison allemal.

Bereits vor dem Spiel gegen den überragenden Tabellenführer VBC Aadorf stand fest, dass sich die viertplatzierten Baselbieterinnen nicht mehr für die Playoff-Runde qualifizieren können, während die Gäste aus dem Kanton Thurgau die Qualifikation bereits auf sicher hatten.

Trainerin Jana Surikova zeigte sich indes sehr zufrieden mit dem Verlauf der Meisterschaft. «Wir hatten uns vor Meisterschaftsbeginn das Erreichen der Qualifikationsrunde und insofern möglich eine Platzierung unter den besten Drei als Ziel gesetzt», bringt Surikova die Saisonziele auf den Punkt und fügte noch schmunzelnd hinzu: «Ersteres haben wir auch souverän erfüllt».

Vertrauen in die Jugend

Des Weiteren hob die stolze Tschechin die Entwicklung der vielen jungen Spielerinnen hervor, die über die gesamte Spielzeit hindurch das Vertrauen der Vereinsführung mit guten und konstanten Leistungen bestätigen konnten. Für die nächste Spielzeit liess Coach Surikova bereits durchsickern, dass man auch in der Saison 2014/15 wieder primär junge Spielerinnen an das Niveau der zweithöchsten Spielklasse heranführen wolle und somit auf eine längerfristig erfolgreiche Zukunft hinarbeite.

Offensivspektakel zum Auftakt

Im letzten Heimspiel der laufenden Saison starteten beide Teams mit einem wahren Offensivspektakel, was jedoch beiderseits mit schmerzlichem Vernachlässigen der defensiven Arbeit einherging. So erstaunt es also nicht gross, dass das Skore bereits nach wenigen Minuten einen Zwischenstand von 8:7 für die Gäste aufwies. In der Folge waren es die Therwilerinnen, welche sich in der Defensive zu steigern vermochten und dadurch den Grundstein für den 25:20 Satzgewinn legen konnten. Somit kippte auch das Momentum auf die Seite der Gastgeberinnen.

Das bessere Ende für sich behalten

Im zweiten Satz konnten die Einheimischen zu Beginn dort weiter fahren, wo man im ersten Durchgang aufgehört hatte, im Gegensatz zum ersten Satz fanden im Zweiten die Spielerinnen des VBC immer besser in die Partie und wurden von Ballwechsel zu Ballwechsel dominierender und spielten letztlich mit ihrem Gegner Katz und Maus und konnten den Durchgang mit einem 25:18-Satzgewinn wieder ausgeglichen gestalten. Den dritten Durchgang sicherten sich wiederum die Baselbieterinnen mit 25:23, während der vierte Satz wieder in eindrücklicher Art und Weise an die Gäste ging.

«Vollen Einsatz gezeigt»

Den Entscheidungssatz seinerseits entpuppte sich als offener Schlagabtausch mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeberinnen. «Meine Mannschaft hat sehr viel Moral gezeigt und mit vollem Einsatz die Zuschauer gut unterhalten und das Spiel verdientermassen gewonnen», fasste Jana Surikova das Geschehen zusammen.

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