Baseball

Therwils starker Baseball-Nachwuchs holt in der Halle den letzten Schliff

Die Cadets (U15) und Juveniles (U12) des Therwil Flyers Baseball und Softball Teams bereiten sich im letzten Hallentraining auf den ersten Spieltag der Saison vor. Nicht weniger als fünf Nationalspieler stellt der Baselbieter Nachwuchs.

Ob klein, gross, farbig, aus Leder oder Plastik, der Ball begleitet das starke Schweizer Nachwuchsteam durch das ganze Training hindurch. Unter den Augen des Nationalcoaches Andy Fleischacker, des Headcoaches Nachwuchs Manuela Andereggen und des Assistant Coaches Nicole Benne, spielen sich die Cadets und Juveniles mit Sitzball warm. Die in blau-weiss gekleideten jungen Flyers werfen, fangen und laufen von Beginn an wie die Profis.

Nach zwanzig Minuten werden die Bälle weggelegt, Laufschulung steht als nächstes an: Technikübungen, Froschhüpfen, Seitwärtsrennen und Sprints. Aber vor allem, wird das Sliden geübt. «Das hilft, wenn sie draussen auf dem Feld sind. Damit sie möglichst schnell die nächstsichere Base erreichen und ausser Reichweite des gegnerischen Spielers bleiben», weiss Assistant Coach Benne. Die Flyers spurten, lassen sich nach hinten fallen und rutschen mit einem ausgestreckten Bein auf dem Boden. Nach einer ersten Rutschrunde erklärt der ehemalige US-Profibaseballer Fleischacker, was beim Sliden besonders zu beachten ist. Nie auf die erste Base sliden, Kopf vom Ball stets weggedreht und beim Head-First-Slide die Hände nach oben halten.

Die erste Trinkpause steht an, danach teilt sich das Team in zwei Hallenhälften auf. Die Fortgeschrittenen, darunter die fünf U15-Nationalmannschaftsmitglieder David Villoria, Tim Brenzikofer, Philippe Eha, Yanick Loeliger und Jérôme Benne feilen unter der Anleitung von Fleischacker an ihrer Wurftechnik; kniend, stehend, gegen die Wand werfend und in Zweiergruppen. Es folgt ein intensiver Postenlauf, bei denen sie mit verschiedenen Balltypen das Schlagen üben. «Das macht mir am meisten Spass. Draussen ist es aber besser, weil das Feld viel grösser ist», sagt Yanick Loeliger.

Die Jungen schmettern während dreissig Minuten die Fuss-, Unihockey- und Tennisbälle immer wieder kraftvoll an die Wand. Zwischendurch korrigiert und lobt der Nationalcoach die Ausführungen und zeigt die richtige Haltung beim Swing. Der 14-jährige Philippe Eha schaut auf die Uhr und findet es schade, dass nur noch 15 Minuten zu Spielen sind. Fleischacker spornt die Flyers ein letztes Mal an, bevor sich alle wieder in einer Halle treffen.

Vor dem Trainingsende erinnern die Trainer an das Frühlingscamp anfangs April, bei dem auch einige Baseballer der eigenen NLA-Mannschaft coachen werden und von deren Erfahrung profitiert werden kann. Nach dem abschliessenden «drei, zwei, eins Flyers, Flyers, Flyers!»-Motivationsruf laufen die Cadets und die Juveniles glücklich, aber müde aus der Halle.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1