Turnfest Rünenberg

Thürnen und Buus Festsieger am Wisenberg

Grossaufmarsch: 2000 Turnende aus 86 Baselbieter Sektionen trafen sich am Regionalturnfest des Bezirksturnverbandes in Sissach

Ein Regionalturnfest, die zwei Turnvereine Rünenberg und Zeglingen als gemeinsame Organisatoren mit den drei Dörfern Rünenberg, Zeglingen und Kilchberg im Rückhalt – diese Premiere in der Geschichte des Bezirksturnverbandes Sissach wurde zu einem einzigartigen Erfolg.

2000 Turnende aus 86 Baselbieter Sektionen und 16 Gastvereinen aus den Kantonen Baselstadt, Aargau, Glarus, Luzern, Solothurn, St. Gallen und Zürich trafen sich unter dem Motto «Zäme am Start» am Wisenberg zum Leistungsvergleich. «Alles verlief ruhig, die Leute waren motiviert, es gab keine Zwischenfälle und die Turnenden zeigten ihre Freude», fasste OK-Präsident Peter Grieder zusammen. «Wir hatten Riesenglück mit drei Festtagen ohne Regen, wobei es auch überraschend viele Leute am Sonntag zu uns zog», ergänzte der Rünenberger Gemeinderat. Grieder rühmte zudem die Ordnung und Disziplin.

Ideale Voraussetzungen genützt

Der TV Thürnen und die DR Buus nützten die idealen Voraussetzungen auf der «grünen Wiese» zu überraschenden Turnfestsiegen im Vereinswettkampf. «Wir planten einen Podestplatz, dass es uns sogar zuoberst aufs Podest reichte, ist umso schöner», sagte Thürnens Oberturner Adrian Brunner. Die Basis zum Erfolg legten die dreissig 18- bis 48-jährigen Buuser im ersten Jahren unter ihrem neuen Chef im ersten Wettkampfteil Kugelstossen/Pendelstafette (Note 9.45). Mit der Note 10 im 1000m-Lauf und einer 9,9 im Steinstossen legten sie nach. Die 9.28 im Fachtest Allround und mit dem Wurfkörper genügte, um den STV Sempach um 0.75 Punkten auf Platz 2 zu verweisen.

Sensationelle Note am Barren

Ohne Startende in der 1. Stärkeklasse, ging der Festsieg «Aktiv Turnerinnen» an die DR Buus aus der zweiten Liga. «Wir sind überrascht und wir haben nie gedacht, dass es uns so gut laufen würdet», freute sich die sportliche Leiterin Corina Ritter über diesen Coup. Ihre 22 Turnerinnen zwischen 15- und 35- jährig stellten sich im Steinheben und 80m-Pendelstafette, im Fachtest Allround und im Schul-Stufen-Barren den Kampfgerichten. «Wir zeigten erstmals unsere neue Barrenübung, und diese Note 9.58 ist für uns sensationell», erklärte Ritter.

Für spannende Momente sorgten am Sonntagnachmittag die Finals im Seilziehen und in der Pendelstafette. Maisprach 1 liess in diesem Dörfervergleich Rothenfluh mit gemischten Teams am Seil keine Chance. In den Pendelstafetten mit acht Startenden über zweimal 2×40 Meter siegten die Ormalingerinnen mit überwältigendem Vorsprung vor den Anwilerinnen. Die Männer des TV Ormalingen konnten ihren Fehler beim ersten Wechsel beinahe aufholen. Thürnen holte den Sieg nur mit minimalem Vorsprung.

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